Oreoselinum
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teil vermischten, sehr harten oder zu weichen Stücken vor. Zuweilen solle»Wachsbrvcken untermengt vorkommen.
Das Opvponar läßt sich seines Oeles wegen nicht leicht zum feinenPulver-reiben. Mit Wasser gerieben giebt es eine gelbe Milch, aus welcherdie harzigen Theile sich nach einiger Zeit abscheiden.
Pelletier (Schw. I. V. S. 245.) behandelte 50 Grammen Panar-gummi wiederholt mit Alkohol. Die letzten Portionen wurden siedend beißfiltrirt, und ließen beim Erkalten 0,1s Grammen einer wachsartigen Ma-terien Flocken fallen. Die Tincturen waren gelbröthlich. Der davon ab-destillirte Weingeist hatte den Geruch und Geschmack im höchsten Grade,doch wurde er durch zugesetztes Wasser nicht milchig. Die zurückgebliebeneharzige Masse wog 25,2 Grammen. Sie war dunkel pomeranzensarbig, undhatte einen bittern Geschmack. Kochendes Wasser nahm davon 2,2 Gram-men auf; der Rückstand war jetzt reines Harz. Die 2,2 Grammen, welchedas Wasser aufgenommen hatte, gaben ein braunröthliches.Ertract, das ander Luft feucht wurde, die Lackmustinctur röthete, sehr bitter schmeckte, undaus Ertractivstoff und Aepfelsäure bestand.
Der Rückstand des Opoponar von den geistigen Digestionen war weiß-gelblich, klumpig, klebte an den Wänden des Gefäßes, hatte einen fadenund schleimigen Geschmack, und ließ sich mit kaltem Wasser in ein dem ara-bischen Gummi vollkommen ähnliches, und in ein mehr stärkemehlartigesGummi zerlegen, das nur von siedendem Wasser aufgelöst wurde. Zurückge-blieben war ein Antheil ganz feiner Holzfaser und eine Spur von Kautschuk.Bei der trocknen Destillation gab das Opoponar empyreumatisches Oel, brenz-liche Essigsäure, die nur sehr wenig Ammoniak enthielt, und eine volumi-nöse Kohle, welche größtentheils aus kohlens. Kalke bestand, und etwasKie-selerde, kohlens., schwefelst und falzs. Kali enthielt.
100 Th. Opoponar enthalten: Harz 42; Gummi 53,4; Stärkemehl4,2; Holzfaser 9,8; Ertractivstoff 1,6; Aepfelsäure 2,8; Kautschuk eineSpur; Wachs o.Z; flüchtiges Oel und Verlust 5,9.
Es ist nur noch selten im Gebrauche zu äußerlichen Mitteln.
** Or-608vl!num. Das Kraut. Bergpeterstlieirkraut.
' ?euceclsnum Oreoselinum Koch. Bergpetersilie. Grnndheil.
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Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pfluz. Lief. XVtlk. Taf. 1?.
Hayne Arzn. Gew. Bd. Vll. Taf. 3.
8z'rl. sexual. LI. V. Orcl. 2. ?eutanäri» üiA/nia.
Orck. natural. Umbelliterae.
Die Pflanze wächst häufig an Bergen und Hügeln auf der der Son-ne ausgesetzten Seite.
Aus der fast einfachen, gelblichgrauen Pfahlwurzel, die am obern Endemit braunen Fasern besetzt ist, erheben sich große, oft fußlange, dreifach