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Der Phosphor ist im Wasser unauflöslich, von Alkohol aber wirder vollkommen aufgelöst. Wenn man ihn mit kochendem Alkohol vono,7gg spec. Gew. schmelzt, dann damit bis zum Erkalten schüttelt, sobleiben in jeder Unze der Flüssigkeit iz Gran Phosphor bei mittlererTemperatur aufgelöst. Die Auflösung wird durch Wasser milchig, hatdann einen starken Phosphorgeruch, einen specifischen widerlichen Ge-schmack und orydirt sich bald an der Luft. Eben so verhält sich der Phos-phor zu Aether und ätherischen Oelen. Eine Unze Schwefeläther kann5 — 6 Gran Phosphor aufgelöst erhalten; Oleum aniinsls setbereumsoll sogar 20 Gran Phosphor auflösen. Eine Unze Mandelöl nimmt 9—iüGran Phosphor auf; Körper, welche damit bestricken werden, gebenim Finstern ein phosphorisches Licht von sich, indem sich der Phosphor unterVerbreitung eines widerlichen Geruches langsam an der Luft orydirt.
Reiner Phosphor muß eine hellgelbe Farbe haben, die nicht insOrangefarbene spielt. Doch kann hier nicht die Oberfläche entscheiden,da diese bei reinem Phosphor durch die oben angeführten Umstände ver-ändert seyn kann; ist die Phosphorstange aber auch im Innern orange-farbig, so enthält er Kohle. Er kann auch Schwefel enthalten, mitwelchem sich der Phosphor bei einem gewissen Verhältniß selbst durchbloßes Drücken vereinigen läßt. Er ist dann nicht zähe wie Wachs,sondern spröde, so daß er zerspringt; auch ist er dunkler von Farbe.Die aus einem solchen Phosphor mit Salpetersäure bereitete Phosphor-säure enthält Schwefelsäure und giebt mit Barytsolution Schwerspats).Ein reiner Phosphor muß überhaupt, der Luft ausgesetzt, sich ganz inPhosphorige Säure umändern; bleibt ei» Rückstand, so enthielt erfremdartige Beimischungen.
Der Phosphor ist ein sehr heftiges Reizmittel; er beschleunigt denKreislauf und befördert die Absonderung, und wird in der Regel inGaben von z Gran verordnet, da ein einziger Gran schon tödt-lich wirken soll. Er dient zur Bereitung der reinen Phosphorsäure.
Früher wurde der Phosphor zu den Pyosphorfeuerzeugen angewen-det , deren Gebrauch Gefahr herbeiführen kann, daher sie auch im All-gemeinen verboten, überdem auch durch zweckmäßigere Vorrichtungenverdrängt sind.
*?i'ekurim. Die größern Bohnen. Große Pichurim,höhnen.
Ein unbekannter Baum des mittägigen Amerikas.
Längliche, bis 2 Zoll lange, der Schale beraubte, glatte,braune, leicht in die zwei Saamenlappen zerfallende Saamen,von angenehmem gewürzhaftem Gerüche und Geschmacke.