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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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837
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mischtes Oel auf diese Weise sehr leicht entdeckt werden, da durch einsolches in einem etwas bedeutenden Verhältnisse die Auflösung trübe ge-macht wird. Die etwanigen Schleimtheile scheiden sich gleichfalls ausder geistigen Auflösung des Ricinusöls ab. Dieses ist auch in Schwe-feläther sehr leicht auflöslich. Mit Aetzlauge verbindet es sich unterallen fetten Oelen am leichtesten, die Auflösung wird erst milchig, nach-her stellt sie ein grünliches Magma dar.

Bussv und Lecanu (Trommsd. N. I. XV. t. S. 48. u. a.,auch Berzelius's Lehrbuch d. Chem. Ul. S. 44t.) haben das Ricinusölsowohl durch trockne Destillation als durch Saxonificalion zerlegt. Beider ersteren, wenn dieselbe in einem bestimmten Zeitpunkte unterbrochenwird, destillirt, nebst etwas Essigsäure , ein eignes flüchtiges, riechen-des, scharfes Oel über, und im Rückstände bleibt eine hellgelbe, elasti-sche, poröse, in Wasser, Alkohol, Aether, fetten und flüchtigen Oelenunlösliche Masse, die sich auch nicht in verdünnten Säuren, wohl abersehr leicht in kaustischem Kali auflöst, eine seifenartige Auflösung giebt, unddaraus durch Salzsäure gefällt, nun eine eigne fette Säure bildet. Wirddie nach dem Abdestilliren des Oels in der Retorte zurückbleibende Massefür sich in eine Retorte gebracht, und davon z abdestillirt, so geht eineflüchtige Säure über, Ricinsäure (leiste rioiuigue) , und eine wenigerflüchtige Säure bleibt im flüssigen Zustande in der Retorte zurück, Ri-cinölsäure, leiste elaioäigus. Durch die Sapouification, die sehr leichtvor sich geht, bilden sich Ricinsäure, Ricinölsäure und eine kleine Mengeeiner anderen fetten Säure, Xcisto margariligue, Ricintalgsäure. DasRicinusöl unterscheidet sich also von allen andern bis jetzt bekannten Oelen.

Nach Caventou kommt das Oleum kicir» mit Oleum Orotouirverfälscht vor.

Es wird als abführendes Mittel für sich zu 1 — 2 Loth gegeben.

kos« iiresrnÄtÄ. Die Blumen. Fleischfarbene Rofen-blumenblätter.

koss uer,Mulla l-inn. Ein in Gärten häufiger Strauch.

Die blaß röthlichen Blumenblätter, von sehr angenehmemGerüche.

It-OLN centikoll» Oinn. Gemeine Gartenrose.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. X. Taf. 8.

8^sl. sexual. LI. XII. Orst. 5. lcosanäria koI)-Lz-nia.

Or<l. uslural. klossceae.

Das Vaterland dieser herrlichen Pflanze, die durch ganz Europa mitzahlreichen Spielarten die Gärten ziert, ist nicht mit Sicherheit anzugeben.Nach Guibourt stammt sie aus Persien, und hat z. B. auf dem Äauka-