8go Ksi'sspai'illÄ
sigkeiten und in Säuren leicht auf. Ueber diesen Stoff haben auch Hieckeund Bernt (Brandes'S Archiv XXV. S. 287.) Versuche angestellt, unddas Verhalten desselben gegen Aetzkali, gegen Salpetersäure, Schwefelsäureund Salzsäure geprüft, wodurch sie neue Stoffe erhalten zu haben glau-ben, worüber aber erst fortgesetzte Versuche entscheiden könnten. Die Vers.hatten ihren Stoff arischem Kraute erhalten, nach Trvmknsdvrff gebenKraut und Wurzel denselben, wogegen der vonOsborne aus der Wurzelgeschiedene Stoff, nach dessen Angabe, von ganz anderer Beschaffenheit ist.
Die Seifenkrautwurzel wird am zweckmäßigsten in der Abkochungund im Ertracte verordnet. Bisweilen wird auch noch von dem Sei-fenkrauts (»erb« 8sponsri-ie) Gebrauch gemacht. Die Blätter habenkeinen Geruch, aber einen etwas seifenhaften, schleimigen, dann strengen,kratzenden Geschmack, und werden im Juni eingesammelt.
Ssr-sapai-illÄ Die Wurzel. Sarsapstrillenwurzel.
Linilsx «Vsiftililic-, lffumkolcit. und andere Smilararten IMsüdlichen Amerika.
Eine walzenförmige, einfache, sehr lange Wurzel, von derDicke einer Schreibftder, biegsam, der Länge nach runzlig, mitbrauner Oberhaut, dünner brauner Rinde, einem etwas schwam-migen weißen Holze und von fadem Geschmacke.
8milsx 5)-plnlit:c-l Uuinh. Sarsaparille. Sassaparille.
Abbild. Berl. Jahrb. f. Pharm. I8vg. Bd. Xll. Taf. 1.
8)-5t. rexusl. 61. XXII. Orck. 4. Oioeoi's Uexsnstris.
Orck. nalursl. Arpsrsgi sun. gen. 8milsceue kl. ör.
Die Sarsaparille wächst in Amerika ; die ächte und wirksamste nachHumboldt am Oronoko. Sie ist eine kletternde, dornige Pflanze, diemit ihren mit Stacheln besetzten windenden Stengeln alle nahe stehen-den Bäume und Sträucher umschlingt. Die Wurzel besteht aus einemholzigen Wurzelstocke, welcher sehr hart, mehr oder weniger dick undmit vielen, oft 6 Fuß langen, federkieldicken und biegsamen Wurzelzasernbesetzt ist, die nicht tief in die Erde gehen, sondern sich unter ihrerOberfläche ausbreiten. Die Stengel sind rund, stark, mit kurzen pftie-menförmigen Stacheln versehen, die an der Basis des Blattstiels stehen.Die Blätter sind 1—ij Zoll lang, länglich-lancettförmig, von starkerfester Substanz, dunkelgrün und glänzend, übrigens glatt, mit 3 Nervender Länge nach durchzogen, ein dünner Nerve läuft noch längs demRande hin. Am Blattstiel zu beiden Seiten, großtentheils mit ihm verwach-sen, ein Nebenblatt, welches in eine elastische Ranke (oi>-rkur) ausläust.
Von dieserPflanze ist 8m>'l3x83l-5sp->riIIa Icknn. (Berl. Jahcb. I. c.)durch die eckigen, viel dünneren Stengel, und die ei-lancettförmigen Blätterverschieden. Die Blüthen getrennten Geschlechts stehen, wie bei allen Smss