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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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894
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braunroth, innen rostfarbig, und zeigt den erwähnten Geruch und Ge-schmack in erhöhtem Grade. Guibourr hat auf der innern Seiteder Rinde viele ganz kleine, weiße, glänzende und durchsichtige Kry.stalle bemerkt, die ihm auf den ersten Anblick den auf den Pichurim-Lohnen bemerkten ganz ähnlich vorkamen.

Der vorzüglich wirksame Bestandtheil bei Holz und Rinde ist dasäihe-rische Oel, von welchem aus 16 Unzen ungefähr z Loth erhalten wird.Das Holz brennt daher auch sehr lebhaft im Feuer. Der wäßrige AMußist roth, hat den Geruch und Geschmack des Holzes, und erhält durch schwe-felsaures Eisen eine olivengrüne Farbe. Der geistige Auszug ist dunkelroth,und giebt gelind verdampft ein dunkelbraunes Ertract, in welchem dasätherische Oel den harzigen Theilen und dem Gerbestoffe beigemischt bleibt,wovon es schmierig ist und einen sehr scharfen, aromatischen, dabei etwasberben und gelind bittern Geschmack hat. Eine Unze Holz giebt etwa iQuentchen und so Gran geistiges Ertract, wogegen durch den wäßrigenAuszug von i Unze erhalten werden 2 Quentchen eines braunrothen, nichtaromatischen, sondern bitterlich herbe schmeckenden Ertractes.

Das Sassafrasholz wird am zweckmäßigsten im warmen Aufgüsse ver-ordnet, weil bei dem Kochen die aromatisch-flüchtigen Theile fast ganz ver-loren gehen.

Das Sassafrasöl (Oleum UZiii Sarrsfrsr), welches durch Destillationdes Holzes mit Wasser gewonnen wird, ist im frischen Zustande so hell wieWasser; es sinkt im Wasser zu Boden und ist nach Fr. Hoffmann nochspecifisch schwerer als das Gewürznelkenöl. Muschen b rück bestimmtedas specifische Gewicht desselben auf i,(> 94 , nach neueren Wägungen vonWenderist es aber nur i,g82. Es ist von dem kräftigsten und feinstenSaffasrasgeruche, und ähnlichem sehr feurigem Geschmacke. 1 Th. wirdvon 2 Th. Weingeist vollkommen ausgelost. Mit der Zeit wird es gelbund endlich roth, und bildet dann einen krystallinischen Absatz. Es kommtbisweilen verfälscht vor; fette Oele werden durch Auflösen in Weingeist,andere ätherische Oele, als Terpenthinöl, beim Verflüchtigen auf ei-nem heißen Bleche durch den Geruch erkannt.

*8oömmonii.rm Aleppisches Scammomum.

Ein an der Luft verdichteter Saft von Lonvolvulus 8o»m-rnonis Qinn.?, einer perennirenden orientalischen, vorzüglichin Syrien häufigen Pflanze.

Ein Gummiharz in aschgrauen, leichten, porösen, undurch-sichtigen, unscheinbaren, auf dem Bruche wenig glänzenden,trocknen und nicht fettigen, befeuchtet grünlich milchenden Stük-ken von scharfem brennendem Geschmacke. In Wasser wird eszum Theil mit grünlich trüber, in höchst rectificiriem Weingeiste