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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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895
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zum Theil mit klarer Auflösung aufgelöst. Das tu schwärzlichenKuchen im Handel vorkommende werde verworfen.

Lonvolvului 8cr>mmonis Oinn. Purgirwinde.

Abbild. Düsseld. Samml. vffic. Pflnz. Lief. IX. Taf. z.rexusl. 6t V. Orck. 1. ?sntsnckriL iVlonog^iiis.

Orä. »alursl. Oonvolvulsceae.

Diese Pflanze, die unserer gemeinen Heckenwinde ähnlich ist, findetsich an ähnlichen Standorten auf der Insel Rhodus, auf den Bergenvon Aethiopien, auf dem Libanon und auf dem Berge Taurus in Sy-rien, überhaupt in mehreren Gegenden des Orients.

Die Wurzel ist stark, lang, spindelförmig, fleischig, gelblich und miteinem drastischen Milchsäfte erfüllt. Aus ihr steigen krautartige, einjährigeschlanke Stengel windend 4 —5 Fuß in die Höhe; sie sind nach »nie» et-was eckig, oben rund und glatt. Die Blätter, welche abwechselnd an rin-nenförmigen Blattstielen herabhängen, sind ungefähr r Aoll lang, pfeilför-mig, spitz, glatt und ganzrandig, am Grunde etwas abgestutzt und eckig,mit abstehenden spitzen Lappen. Die Blüthenstiele kommen einzeln aus denWinkeln der Blätter, find doppelt so lang als diese; jede Blüthe von zweiDeckblättern unterstützt; aus jedem Winkel der Deckblättcben kommen wie-der einzelne Blüthen, wodurch der Blumenstiel dreiblüthig wird. DieKelchabschnitte sind glatt, stumpf, oft ausgeraubet, mit etwas zurückgebo-gener Spitze und bleibend. Die Blumenkrone glockenförmig gefaltet, weitoffen, gelblichwciß mit purpurfarbenen Streifen aufdem Rücken der Falten.

Der aus schiefen Einschnitten in die von der Erde entblößtenWurzelköpfe in ein untergesetztes Gefäß ausfließende, und an der Lufterhärtete Milchsaft ist das Scammvnium von Aleppo. Aus jeder Pflanzesoll man nur wenige Quentchen Saft erhalten. Es kommt in den be-schriebenen Massen vor, hat einen widrigen, bittern, scharfen Geschmack.Das Pulver-ist hellgrau.

Eine um vieles schlechtere Sorte Scammonium kommt vor unter demNamen smprnisches oder auch antivckisches Scammonium. Nach Einigenwird dieses durch Eindicken des ausgepreßten Saftes von derselben Pflanzegewonnen; nach Andern ist ?erixlocs 8ec->mo->e (zu den Apocpneen gehö-rig), oder auch L^naneNu», nionrpeliscum lzn derselben Pflanzeufamiliegehörig) die Mutterpflanzesaus dieser Pflanze soll in Frankreich Scannne-nium bereitet werden), sowie denn auch das smpruische Scammonium vondem autiochifchen unterschieden, und das letztere als die schlechteste Sorteangegeben wird. Murrav giebt an, daß es aus andern Windenarten,aus Arten von ^poc^num, Lupkurbia und ähnlichen milchenden Pflanzenabstamme. Im Handel kommt die schlechtere Sorte Scammonium alleinals smprnisches vor. Dieses besteht mehr aus platten Kuchen, hat ein fe-steres, dichteres, nicht löcheriges Gewebe, ist schwerer, hat eine mehr schwärz-