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menge von den Blättern dieser drei Pflanzen, welches ans roo Th.Isncevlstg, ZOO Th. 6->5!ia ohtiisuia und roo Th. 6z,nanclium XrZnskzusammengesetzt werden soll; H a p n e hat aber die beiden letztem Arten ineinem so großen Verhältnisse weder unter den alerandrinisehen noch unterden tripolitanischen Sennesblättern finden können. Hr. Pros. Ficinushat in einem Pfunde alerandrinischer Sennesblätter ein reichliches Loch 6»r-rls vdtussts und 36 Gran 8olenorlemma gefunden. Die Blattchen der ei-blättrigen CassiasLa»;« obovst», HavneIX, 42.;Düsseld. Samml. XVIII.8.)sind drüsig-gestielt, umgekehrt eirund, fast zugerundet, ftachelspitzig,gmzrandig, auf beiden Flächen, vorzüglich unterhalb, dem bewaffneten Augemit zerstreuten, kurzen Haaren besetzt erscheinend. Als eine Verfälschungder Sennesblätter hat man in Frankreich die Beimengung der Blätter desGerberstranchs (Lorlsri-c m-eriikoli» O.) gefunden, und zwar vorzüglichbeider nur aus Blattstielen bestehenden Sorte Sennesblätter, den kleinenSennesblattern, da die ganzen Blätter sich leicht unterscheiden lassen. DieUnterscheidungszeichen sind nach Guibourt und Fee (Buchn. Repert.XXXI. S. tos.) folgende: Die Sennesblätter haben eine einzige zarteMittelrippe, von welcher 6 — 8 kleine, äußerst zarte aber doch sehr deut-liche Seitenrippen in gleichen Entfernungen seitwärts auslaufen, die fastgleich lang sind; von ihnen gehen wieder feine Aederchen aus, welche ein-ander begegnen und in einander münden; ihre Farbe ist gelblichgrün, ihrGeschmack fade, nur wenig bitter. Die Blätter von Lorisris m^rlitoüa,dagegen haben 3 Hauptrippen, eine Mittelrippe nämlich und zwei großeSeitenrippen, welche aber alle drei unmittelbar aus dem Blattstiele ent-springen, und sich durch die Länge des Blattes erstrecken; die Mittelrippeläuft durch das Blatt gerade aus, und verlängert sichln eine hervorragendeSpitze, wodurch sie sich von der Mittelrippe der Sennesblatter unterschei-det, welche nicht htrvortritt; die beiden großen Seitenrippen biegen sichseitwärts gegen den Blattrand , laufen so zwischen diesem und der Mit-telrippe durch die Blattscheibe, und verlieren sich endlich gegen die Blatt-si'itze hin. Ausserdem sind diese Blätter beträchtlich dicker, brechen leichter,sind mehr grau als grün, und auf ihrer Oberfläche etwas marmorirt; ihrGeschmack ist scharf adstringirend. Der Aufguß derselben ist wenig gefärbt,wird durch Gallerte und Brechweknstein reichlich weiß niedergeschlagen, durchbhlorbaryum stark getrübt, und giebt mit schwefelst Cisenorydul einen reich-lichen blauen Niederschlag, wogegen der Aufguß der Sennesblätter durchdieses Reagens grün gefärbt, durch die vorigen Reagentien aber garwicht verändert wird.
Schon im Jahre 17Z8 hatte Sauvage Delacroirdie Bemerkunggemacht, daß die Blätter und die Beeren von Lorisrl«m^rtiloIiLbei Schaa-fen eine Art Trunkenheit bewirkten, und daß Schaafe und Kühe unter Juk«kungen daran gestorben seyen. Auch sah er ein Kind von 10 Jahren undeinen Mann von 40 Jahren, der nur 15 dieser Beeren genossen hatte, inFolge dieses Genusses umkommen- vr. Renaud bat vier neue Fälle vonVergiftung durch diese Beeren bekannt gemacht. Guibourt (Geiger's