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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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917
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8erx>6nt«i-iA VirKinisnA. Die Wurzel. VirgmischeSchlangenwurzel.

-zrisio!ool,is L'srj>6nksris l^,inn. Eine ausdauernde PflanzeVirginiens und Car>/linas.

Eine faserige Wurzel, mit kurzem, sehr gewundenem (ausden Anfängen der Zweige) höckerigem Kopfe (Wurzelstocke), nurlangen, sehr dünnen, zahlreichen, in einander geflochtenen, bräun-lichgelblichen Wurzelfasern, von scharfem gewürzhaftem Ge-schmacke, und durchdringendem campherartigem Gerüche,

errisioloelii'L LerpentsriL b-inn. Virgmische Osterluzei oderSchlangenwurzel.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XVIll. Taf. 22. 23 .

HaiM Arzn. Gew. Bd. IX. Taf. 2t.

8z-st. 5exu»I. Ll. XX. Orü. L. Ognanäris üexsmüris.

Orcl. nslural. LriLtolockiess.

Diese Pflanze, welche zuerst 16ZZ von Thomas Johnson be-schrieben zu seyn scheint, wächst in Virginien und von Neuengland bisCarolina in schattigen Wäldern und Bergen. Blüht im Mai undJuni. Die ausdauernde Wurzel besteht aus einem balbzolllangen, hö-ckerigen, fast wagrechten Wurzelstocke, der viele senkrechte, schmutzigdlaßgelbe, beim Trocknen braun werdende Fasern treibt. Aus dem Wur-zelstocke kommen ein oder mehrere schwache, einfache, kahle, aufrechte,unter der Erde schmutzig gelbe, über der Erde hell bräunlich-veilchen-blaue, am obern Ende grüne Stengel, mit Wechselsweise stehenden, kurz-gestielten, ganzrandigen, kahlen Blättern besetzt. Die Form der Blat-ter variirt, sie sind entweder länglich-herzförmig, langzugespitzt, ander Basis keilförmig (« oblongam l)az-ne, vir-stol-rodia oklioinslis dleesV. Lreirl,.), oder eirund-herzförmig, spitz, kaum zugespitzt (§z. ovstaka/ne), oder lancettsörmig-zugespitzt-verlängert, an der Basis geehrt(7. Suricul-Ua lts^ne). Die Blumen am Grunde des Stengels, langgestielt, einzeln, meist unter alten Blättern auf der Erde versteckt;die Blumenstiele schlank, kahl, verschieden gebogen, mit einem oder einpaar kleinen spitzen Deckblättchen begabt. Die einblättrige, rohrige, dun-kel-bräunlich-veilchenblaue Blumenhülle ist einfach; die Röhre gebogen,oben fast schneckenartig, in einen einlippigen zurückgeschlagenen Saumübergehend. Die g Antheren sind ohne Träger an der Griffelsäule, un-ter den 8 Narben angewachsen. Der unterständige umgekehrt-eiförmigeFruchtknoten entwickelt sich zu einer rundlichen, gseitigeu, 6fächrigen,«klappigen Kapsel; in jedem Fache viele rundliche, flache, von einemSaamenmantel eingeschlossene, in Einer Reihe angeheftete SaamemDie officinelle getrocknete Wurzel dieser Pflanze, welche öfters an demWurzelkopfe noch Ueberblelbsel des Krautes zeigt, ist auswendig von braun-