kirsuia Zimsruba gr,
terliche, männliche und weibliche gesondert auf verschiedenen Stämmen.Der gemeinschaftliche und die besondern Blüthenstiele, sowie die jungenZweige purpurroth. Die Frucht ist eine Hülse (Fachhülse, Oomentum),welche 4, 6 — 8 Zoll lang, gegen einen Zoll breit, stumpf, zusammen-gedrückt, lederartig, gewöhnlich bogenförmig gekrümmt, glatt, an denRändern dick, frisch grün, getrocknet kastanienbraun, und inwendig durchQuerwände in viele Fächer getheilt ist, wovon jedes Fach in einem frischsaftigen Marke einen rundlichen, etwas elliptischen, zusammengedrückten,flachen, gelbbräunlichen, sehr harten und glänzenden Saamen enthält.
Der Baum blüht im März und die Früchte reifen im Herbste.
Die unreife Frucht schmeckt herbe, die reife sehr süß. Das Markist süß, weich, dick und hellbraun. Die zum Arzneigebrauche bestimmtenFrüchte müssen gehörig reif, nicht alt, nicht schimmlig und verlegen,nicht von Würmern zerfressen, zusammengeschrumpft und holzig seyn.Auch sind diejenigen verwerflich, die entweder gar keinen Saamen ent-halten , oder in denen die Saamen beim Schütteln klappern.
Die der Länge nach aufgeschnittenen und von ihren Saamen befreitenHülsen wurden sonst gegen Brustbeschwerden gebraucht, als Zusatz zuden Brustptisaneu. An den Orten, wo der Baum einheimisch und sehrbäuflg ist, werden die Früchte gegessen, auch selbst zur Fütterung desViehes angewandt.
kii'suta. Kilsttzbohne.
Oolicbor prurienr ftinn. Juckende Fasel.
Spnvn. lVlucuna pruriens O6. 8tirolol>ium prurien5 ?err.
Abbild, kkumpli. bleich, -lmkoin. V. lad. 142.
8z-!l. rexual. 61. XVlI. Orä. 4. Olsflelplsta Oecanclria.
Orcl. nstural. Oeguminorae. 1Hi>. kchsreoleas. O6.
Die juckende Fasel ist eine in Ostindien einheimische Pflanze. Siewindet sich an Stangen in die Höhe, und trägt Hülsen, die lederartig,4 — 5 Zoll lang, fingersdick und wie ein lateinisches 8 gebogen sind.Von außen sind sie ganz dicht mit rothbraunen, kurzen, scharfen, leichtabzureibenden Haaren beseht, welche auf die Haut gebracht erst ein lä-stiges Jucken, bald aber, wenn man die Stellen der Haut reibt, einheftiges Brennen erregen. Diese Haare, die man Kuhkrähe (8etss ->.t-anugo 8iliguse birrulLS, 8tiLoIol>ium) und in Amerika 6ou!i->gs oderLowitck nennt, sind sonst in sehr kleinen Gaben gegen Eingeweidewür-mer, in einen dicken Sprup oder in eine Latwerge gemischt, empfohlenworden, kommen aber, da ihr Gebrauch gefährlich scheint, gar nichtwehr in Anwendung.
Ltmur-ubs. Die Rinde. Simnrubariude. Ruhrrinde.
Quassia Llmarui,» ftänn. Limarubu osftcinslis llß Lsnäoll.
Ein amerikanischer in Guiana sehr häufiger Baum.