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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Lili^ua Juleis

8z^st. ksxast, Ll. XIV, Orck. j, Oi-I^nsiiils O^mnorpermia.Orcl. nslursl. ^sbiatas.

Der Quendel ist durch ganz Europa an trocknen sonnigen Stellengemein. Er ist ein kleines niederliegendes Stranchgewächs, mit sehrästigen, an der Spitze aufsteigenden und oft dichte Rasen bildendenStengeln. Die Wirtel der Blumen sind unten weitläufig, nach oben,wo sie eine fast kugelige Aehre bilden, gedrängt.

Man unterscheidet drei verschiedene Formen dieser Pflanze, die gemein-schaftlich unter dem Namen Herb« 8«rp^Ili eingesammelt werden, nämlichrvlveNris 8clir., TU. parviklorus und VN. angustikolius ?eri,Nees v. Esen b eck betrachtet diese verschiedenen Formen als eigene Arten.

Zum Gebrauche wird die blühende Pflanze eingesammelt; sie besitztim blühenden Zustande einen sehr angenehmen, durchdringenden, citro-nenartigm Geruch und gewürzhaften Geschmack. Sie enthält nur wenigätherisches Oel; 15 Pfund Kraut gäben nach Hagen 4 Scrupel Oelvon rother Farbe und dem durchdringendsten Gerüche.

Der Feldkümmel wird vorzüglich äußerlich und zu Bereitung des8xir. 8erp)-lli angewandt.

Sillyua ltulois. Johannisbrod.

Loratonäs Silier,» OInn. Ein im Orient und im südlichenEuropa häufiger Baum.

Die lederartige, zusammengedrückte, kastanienbraune Hülse,von vier oder fünf Zoll Länge und drüber, mit einem trocknen,süßen, zwischen den Saamen liegenden Marke angefüllt.

Lerawnia 8i!igi,a Oinn. Der Johannisbrodbaum.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lies. XVIll. Taf. ri.

Hapne Arzn. Gew. Bd. VH. Taf. 36.

8^rt, sexual. 61. XXIII. Orck. Z. ?ol^Zsmia Prioecia.

Orcl. nslunsl. OeZuminosLe. Drill. 6ssrieae.

Der Johannisbrodbaum, schon seit den frühesten Zeiten bekannt, undin den ältesten Schriften erwähnt, wachst auf den Inseln des Archipelagus,in Aegypten und Syrien, auch in den mittägigen und wärmeren GegendenEuropas, in Spanien, Provence, Sicilien. Bei uns wird er in Gewächs-häusern gezogen. Er ist ein Baum von mittlerer Große, immergrün, mitausgebreiteter Krone, wie die des Aepfelbaumes. Der Stamm ist mit einerbraunen und unebenen Rinde bedeckt; die Aeste sind gekrümmt. Die im-mergrünen Blätter stehen abwechselnd, sind gepaart - gefiedert, und bestehenaus6 — 8 eirund-stumpfen, lederarligen, oben dunkelgrünen, unten blaffenund geäderten Blättchen. Die traubenförmigen Blüthen kommen an demnackten Theile der Zweige und den Achseln , der Blätter hervor, zwitterlicbeund männliche auf Einem Stamme und in Einer Traube, oder auch zwit-