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Farbe, wird znr Bereitung des Kreuzbeerensprups (8^rupu§ 5pi->aecsrviiiÄS) von purgirender Wirkung angewandt. Auch giebt er eingutes Reagens ab, indem er von den Säuren geröthet, von den Alka-lien grün gefärbt wird. Durch Vermischung des Saftes mit gepulver-tem Alaun, kohlens. Kalk, Potasche oder Magnesia wird das Saftgrünoder Blasengrün (8uccus vlriäir) bereitet.
SxonZi« mar-ina. Meerschwamm. Badeschwamm.
ZxonAi's oKeinsIm I-inn. Ein Pflanzenthier des mittel-ländischen und des rothen Meeres.
Aus sehr dünnen Fasern ganz zusammengewebt, porös, et-was schmutzig gelb, leicht, weich, elastisch, Flüssigkeiten eintau-send, oft mit eingewebten Steinchen und andern fremdartigenKörpern. Der Schwamm in kleineren Stücken, von braunerFarbe, mit größeren Poren, Pferdeschwamm genannt, ist zurBereitung der Meerschwammkohle genügend.
Von einigen Naturforschern, und auch unlängst noch von Leuk-kart und Grap, ist behauptet worden, daß die Schwämme zu denVegetabilien gezählt werden müßten, weil die Kieselerde (in dem Schwam- 'me reichlich enthalten) so selten als ein Product des Thierreichs vor-komme, und noch nicht in den Zoophpten gefunden worden sey. Esdarf indessen wohl nicht auffallend scheinen, wenn in diesen nebst denZnfusionsthierchen gleichsam den Uebergang aus dem Pflanzenreich indas Thierreich bildenden Geschöpfen auch solche Bestandtheile gefundenwerden, welche beiden Naturreichen zukommen.
Die Schwämme sind vielgestaltige faserige Stämme, deren Fasern miteinander verfilzt und verwebt find. Eine thierische Materie, Gallertmasse,überzieht die Oberfläche und füllt die Zwischenräume. In ihr erzeugen sicheiförmige Schleimkörner, die zu jungen Schwämmen auswachsen. Als Aeu-ßerung thierischer Bewegung haben mehrere eine schwache Co> tractibilität.Sie enthalten, außer der in Wasser löslichen thierischen Materie, Jodna-trium, Phosphor - und kohlens. Kalk und bedeutende Quantitäten Kieselerde.Nach Jona s (Brandes's Archiv XXI. S. 54 ) auch Brom.
Eine von Hornemann (Berl.Jahrb.XXX. 2.1828. S-199.) aus-geführte Analyse gab folgende Bestandtheile des reinen Meerschwammes, derdurchs Waschen mit Wasser und durch schwache Säuren von den zufälligdaran hängenden Salzen und Erden befreit worden war t eine dem Osmazomähnliche Substanz; Lhierschleim; fettes Oel;eine im Wasser, und einebloß in Kali lösliche Substanz, beide durch Einwirkung von Kali er-halten; Chlornatrium, Jod, Schwefel, Phosphors. Kalkerde, Kieselerde,Alaunerde, Talkerde; von sämmtlichen letzteren nur Spuren.
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