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dem Bruche hakig, glänzend, im Feuer leicht schmelzend, inSalzsäure aufgelöst auf den Zusatz von salzsaurer Goldauflösungeinen purpurfarbigen Niederschlag gebend. Spec. Gew. ---- fast7,3. Das Malakkische ist vorzüglich. Das durch Kupfer undeine zu große Menge Arsenik verunreinigte werde verworfen; jeneskann in der Auflösung durch blausaure Eisenkaliflüssigkeit, diesesdurch den Geruch, wenn es der Mhrohrflamme ausgesetzt wird,erkannt werden.
Das Zinn ist eins der ältesten bekannten Metalle. Es ist schon in denBüchern Mosis erwähnt. Die Phönicier haben dieses Metall aus Spanienund England geholt. Jetzt wird es in Europa, in England, Deutschland,Böhmen, Ungarn, und außer Europa, in Ostindien, auf der Insel Banca,auf Malakka, in Cbili und in Meriko gewonnen. Malakka liefert dasreinste und Cornwall in England das meiste Zinn.
Das Zinn kommt selten in Verbindung mit Schwefel vor, meistens inForm eines mehr oder weniger reinen Oryds. Das Zinnoryd ist das ge-wöhnlichste Erz des Zinns. Es kommt nur im Urgebirge vor, und wirdvon Arsenik, Wolfram, Antimon, Kupfer und Zink begleitet, welche, wennsie während der Processe zum Ausziehen des Zinns reducirt werden, undsich mit dem Zinne mischen, ein weniger reines Zinn geben. Das aus denGruben erhaltene Zinnerz muß durch Pochen und Waschen von der anhän-genden Bergart befreit, und darauf geröstet werden, um Schwefel, Arsenikund einen Theil Antimon zu entfernen, worauf es in eigenen Oefen mitSteinkohlen reducirt wird. Das Zinn, welches man bei der ersten Schmel-zung erhält, wird aufs neue in einem Reverberirofen bei gelinder Hitze dersogenannten Saigerung ausgesetzt. Es schmilzt dabei zuerst das reine Zinn,und fließt von einer schwerflüssigeren Verbindung von Zinn mit Kupfer,Arsenik, Eisen und Antimon ab. Dieses Ausfließende wird in Englandcommon ßrain-lin genannt. Das Rückständige wird darauf nicdergeschmol-zen und bildet das Blockzinn (orckinsr^-tin). Das sogenannte grsin u'nwird meistens in England selbst verbraucht, und die unreinen Arten sind dieim Handel gewöhnlichsten. Malakkazinn wird für eben so gut, wie engli-sches xrain-tin gehalten, aber das von Deutschland kommende Zinn ist im-mer von demselben Gehalte wie das oräinar^-tin der Engländer.
Da das im Handel vorkommende Zinn theils in Folge der Gewinnung,theils durch Verfälschung oft mit einer solchen Menge fremder Metalle ver-unreinigt ist, daß es dadurch für verschiedene Zwecke weniger anwendbar ist,so ist es nützlich, das reine vom unreinen unterscheiden zu können, umsomehr, da die Stempel oft falsch sind. Vauquelin giebt folgende Merk-male an: Reines Zinn ist silberweiß; zieht es ins Blaue oder Graue, soenthält es Kupfer, Blei, Eisen oder Antimon. Ein Gehalt von Arsenik
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