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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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938
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Archiv V. S. 160., soll dieser Gehalt zu groß angegeben seyn); Phy- 1teumacolla (thierisch-vegetabilisch-leimartige Substanz) mit Spuren vonäpfelf., schwefelst, salzs. und essigs. Kali - und Kalksalzen i 55 i; fettes Oel,in Alkohol leicht löslich, 72 ; fettes Lel, in Alkohol schwerlöslich, 23;;settwachsartige Materie 7 ; Pflanzeneiweiß 2z; verhärtetes Pflanzeneiweiß18; Gummi mit Spuren von Phosphors, und pflanzens.Kalke isz; Stärke- imehl 12; schwefelst Kalk mit Bittererde und schwefelst Kali 8 ; fchwefels.

Kalk 2 Z; Phosphors. Kalk mit Phosphors. Bittererde 18 z; Faser 86 ; Was-ser 50. 8 . — 507; (der Ueberschuß von 7 ä bestand in Feuchtigkeit).

Die Asche enthielt: koblens., salzs. und schwefelst Kali; Phosphors.,schwefelst und kohlens. Kalk; Phosphors. Bittererde; Kupferorpd, Eisen-vryd und Manganoryd.

Lassaigne und Feneulle (Trommsd. N. I. IV. 2. S. igg.)haben gleichzeitig mit Brandes eine Analyse der Stepbanskörner un-ternommen. Sie digerirten mit Aelher, Alkohol, kochten mit Wasseraus, und glauben durch Destillation mit Wasser etwas flüchtiges Oelerhalten zu haben. Sie fanden folgende Bestandtheile: 1) braunes bit-teres Princip, welches durch essigs. Blei niedergeschlagen wird (Ertrac-tivstoff); 2) flüchtiges Oel; 3) blaßgelbes fettes Oel; 4 ) Eiweißstoff;

5) animalisirte Materie (Phyteumacolla); 6 ) Schleim; 7 ) Schleimzucker;

8 ) saures äpfels. Delphinin; 9 ) gelbes bitteres Princip, welches durchessigs. Blei nicht niedergeschlagen wird; 10) einige Mineralsalze. DieAsche gab: kohlens., schwefelst, salzs. und viel Phosphors. Kali; kohlens.und Phosphors. Kalk und Kieselerde.

Nach Dr. Witting (Brandes's Archiv LIX. S. 160 .) soll Hof- !schläger in den Saamen eine eigenthümliche Säure aufgefunden haben,die blendend weiß, in prismatisch-nadelförmigen, zugespitzten, an den Sei-ten gestreiften Krystallen anschießt, schon bei mäßiger Hitze sublimirt, undbei starker verkohlt. Eine geringe Menge verursachte heftiges Erbrechen.

Das Delphinin kann man aus den Stephanskörnern dadurch gewin-nen, daß man die Abkochung derselben mit Ammoniak fällt, den Nie-derschlag mit Weingeist kocht, siedend heiß stltrirt, wo sich dann beimErkalten weißliche Flocken von Delphinin und etwas Fett abscheiden, vondem es durch verdünnte Schwefelsäure getrennt wird; das schwefelstDelphinin wird krystallistrt, mit Bittererde zersetzt und durch Alkoholdas Delphinin ausgezogen. Oder die zum Brei gestoßenen Körner wer-den mit Wasser ausgekocht, die Abkochung mit Bittererde gekocht, unddiese mit Weingeist ausgezogen. Auch durch Digestion der zerstoßenenSaamen mit verdünnter Schwefelsäure, Fällen durch Ammoniak oderKali, Auflösen in Salzsäure, Kochen mitBittererde und Ausziehen mitWeingeist kann das Delphinin erhalten werden.

Das Delphinin ist im reinen Zustande ein frisch krystallinisches, beimTrocknen undurchsichtig werdendes Pulver, es schmilzt in der Wärme wieWachs und gesteht beim Erkalten zu einer härzähnlichen Masse, hat einen