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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Die Bestandtheile der Blätter sind also: ätherisches Oel; Chloro-phyll; eisengrünender Gerbestoff; Bitterstoff; flüssiger Zucker; Gmnmi;wenig Eiweiß; Holzfaser; freie Aepftlsäure; äpfels. Kali, Kalk undMagnesia; salzs. Kali; schwefelst Kalk, Eisenoxyd und Kieselerde.

Die Blumen, auf dieselbe Weise zerlegt, gaben: ätherisches Oel;Wachs; Weichharz; eisengrünenden Gerbestoff; Bitterstoff; flüssigenZucker; Gummi; Holzfaser; freie Aepftlsäure; äpfels. Kali« Kalk undMagnesia; salzs. Kali, schwefelst Kalk, Eisenoxyd und Spuren vonKieselerde. Oel wurde erhalten.

Die Saamen enthielten: ätherisches Oe!; wenig fettes Oel; Wachs;Weichharz; Bitterstoff; eisengrünenden Gerbestoff; Gummi; Holzfaser;freie Aepftlsäure; äpfels. Kali, Kalk und Magnesia, salzs. Kali; schwe-felst Kalk; Eisenoryd und Spuren von Kieselerde.

Die Wirksamkeit des Nainfarrns scheint vorzüglich in dem äthcri-rischen Oele und im Bitterstoffe zu liegen, und dieser letztere scheintbesonders wurmwidrige Kräfte zu haben, weil die Saamen, welche ge-gen die Würmer am kräftigsten wirken, vorzüglich viel Bitterstoff undwenig ätherisches Oel enthalten.

Peschier (Lrommsd. N. I. XIV. L S. 173.) giebt folgendeBestandtheile der Blätter und Blumen an: flüchtiges Oel; fettes Oel;Harz; eine zwischen Wachs und Stearin stehende Substanz; Chloro-phyll; Gummi; einen gelben Farbestoff; Crtractivstvff. Die Blätterenthalten überdies noch Gallussäure und Gerbestoff; die Blumen: einalkalisches Princip, eine eigenthümliche Säure und phosxhorsauren Kalk.

Der Rainfarrn wird im Aufgüsse oder auch in Pulverform, alsLatwerge verordnet. Ein Ertract, so wie ein OIeum Dsnaceti inlusum,würden nicht unwirksame Zubereitungen seyn.

Das ätherische Oel soll, nach Geoffrop d. I., wenn diePflanzeauf feuchtem Boden wuchs, grün, von Pflanzen auf trocknem Bodengelb seyn. Fromm herz fand es in einem mäßig trocknen Sommerimmer gelb. Es besitzt den Geruch der Blüthen, und einen bittern,scharfen und brennenden Geschmack. Frisch entwickelte Blüthen scheinendie größte Menge des ätherischen Oeles zu geben. Es wird mit fettenOelen vermischt zu Einreibungen angewandt.

l'arAxacum. Das Krallt. Ldwenzahnkraut.

L-sontoäoir larsxacum L,inn. Eine ausdauernde auf denWeiden Deutschlands sehr häufige Pflanze,

Ein bitterliches, frisch milchendes Kraut, mit schrotsägeför-migen, fein gezähnten, fast kahlen Blättern. Es werde im Früh-linge vor der Blüthe eingesammelt.