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l'ai'axaoum. Die Wurzel. Löwenzahnwurzel.
Eine walzenförmige, etwas ästige, mit Wnrzelzasern besetzteWurzel, mit fast schwarzer Oberhaut, weißer schwammigerRinde, dürrem, weißlichem Holze, eintretendem gelblichemMarke, frisch milchend, von süßlich - bitterlichem Geschmacke, ge-meiniglich der Länge nach zerschnitten. Im ersten Frühlings mitdem jüngern Kraute einzusammeln.
l.»onto<1on l'srÄxscnm ll-inn. Gemeiner Löwenzahn.
Abbild. Düsseld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. U. Taf. rl.
Hayne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 4.rsxusl. Ll. XIX. Orst» 4. 8^ngenssia «eguLlls,
Orst. nstural. 8^nsnlkisre»e. Iri'k. Lickorsoea«.
Der gemeine Löwenzahn wächst sehr häufig durch ganz Deutschlandund in andern Ländern des nördlichen Europas, in Asien und Amerika,auf Wiesen, Weiden, Tristen, Gärten und Feldern.
Die Wurzel fast spindelförmig, senkrecht, oft vielköpfig, mit Wur-zelfasern besetzt, von Milchsaft, wie die ganze Pflanze, durchdrungen.Die Blätter wurzelständig, schrotsägeförmig, spitzig-gezähnt, niederlie-gend, die jüngern oft etwas haarig. Aus der Wurzel erheben sich einoder mehrere z — i Fuß hohe, aufrechte, glatte, kable, röhrige Schafte,die an der Spitze jeder ein einzelnes Blüthenköpfchen tragen. Auf einemnackten, feingrubigen Blüthenboden, umgeben von einer Hülle aus sReihen linealischer Blättchen, deren äußere zurückgeschlagen ist, sitzenlauter zwitterliche Halbblümchen, mit zungensörmigem, linealischem, ab-gestumpften, am Ende Zzähnigem Saum. Die länglichen, an der Basisgestreiften, an der Spitze gezahnten Akenen tragen eine gestielte Saa-menkrone. Aur Zeit der vollkommenen Reife, besonders bei trockuemWetter, wird der Blüthenboden vollkommen kugelig, die Früchte breitensich aus, die Saamenkconen erweitern sich und bilden eine Art leichterKugel, deren Theile sehr bald durch den Wind zerstreut werden.
Die Pflanze blüht vom März bis Mai, und zuweilen im Herbstezum zweiten Male.
Die ganze Pflanze ist, besonders im Frühling, von einem Milchsäftedurchdrungen, der frisch eine dickliche Consistenz hat, von Milchfarbe ist,dem Milchrahm vollkommen ähnlich, von einem anfangs etwas süßlichen,dann salzig-bittern Geschmacke. Er findet sich im Stengel in eigenenGefäßen, aus denen er beim Durchschneiden desselben sogleich hervorquillt,auch in den Blattstielen und der Hauptrippe, aber nicht in der Substanz derBlätter. Bei der aus lauter concentrischen Zagen bestehenden Wurzel dringtder Milchsaft, beim Durchschneiden derselben, zwischen den Häuten hervor,die aber selbst nicht milchig sind, eben so wenig, wie der holzige Ceutral-theil der Wurzel. Wird dieser Milchsaft etwas dick auf Papier gestrichen,