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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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tige) organische Substanz erklärt, deren etwa sich zeigende saure Re-action von anhängender Essigsäure herzurühren scheine. Ein ähnlicheskrystallinisches Gebilde ist von Bernhardt und Trommsdorff(dessen N. 2 - XV- i. 1328. I. S. 2.) beschrieben und chemisch unter-sucht worden, wobei es einen großem Sauerstoff-und Kohlenstoffgehalt,aber einen geringern Wafferstoffgehalt als das Terpenkhinöl zeigte. —Solche krystallinische Substanzen werden nicht selten durch Aufnahme vonSauerstoff in den ätherischen Oelen gebildet, welche ihnen auch denGeruch ertheilen.

Das sogenannte Krummholzöl (Oleum teinplinum) ist das ausden Besten der Krummholzsichte (?inur ?»milio zValä-n. «n kill.), ih-res sehr krumm gebogenen Stammes und der Beste wegen so genannt,und der Bergfichte c?inur lviugkus llscg), beide in Ungarn, Tyrol undder Schweiz zu Hause, durch Destillation gewonnene ätherische Oel,welches dem Terpenthinöle nahe kommt. Won diesen Bäumen erhältman auch den ungarischen Balsam.

Der Terpenthin macht einen häufigen Bestandtheil der Salben undPflaster aus. Der gekochte Terpenthin wird auch wohl innerlich ge-braucht, eben so der venerische, mit Eidotter und Mimosenschleim zurEmulsion gemacht; der Urin nimmt davon einen Veilchengeruch an.Das Terxenrhinvl findet größtentheils nur äußerliche Anwendung; solles innerlich gebraucht werden, so muß es hierzu gereinigt werden.(Siehe Oleum Hebln reolikieaiuin im 2 tM Theile.)

Die Blätter. Thee.

Hies 8inen!ü bticli. Chinesischer Thee.

Abbild. Düffeld. Samml. vffic. Pflnz. Lief. VII. Taf. 1. 2.3.

Hayne Arzn. Gew. Bd. VII. Taf. 28. 29 .rexual. LI. XIII. Orll. 1. lVIonog^nlg.

Orll. nstural. Lsmellieas O6. (Hescese IVIirl,. Xurantils stchllelüs slik. surr. Zen.

Der Thee wurde zuerst im Jahre 1666 durch die Holländer, alsdie einzige europäische Nation, welcher die Häfen von China und Ja-pan offen standen, in Europa eingeführt, obgleich der Gebrauch des Theesin China sich ins höchste Alterthum zu verlieren scheint. Der Gebrauchdesselben ist jetzt so allgemein verbreitet, daß über 30 ,noo,oo« Thalerfür dieses Kraut an China gezahlt werden.

Linnegaban, daß die verschiedenen Theesortcn von zwei Pflanzen,nämlich von Ikes L okea und n. viriäiz gesammelt werden, undHapnefügte die von Aiton als Varietät aufgeführte 1 I,ea -trioi» noch als eigeneArt hinzu, so baß diese drei Pflanzen als die Mutterpflanzen der verschie-denen Theesorten von Hayne beschrieben werden. Decandolle, Ri-chard u. A. behaupten jedoch, daß diese Arten nur als Abarten einerPflanze anzusehen seyen, und daß die verschiedene Beschaffenheit der Thee-

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