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sorten von der Zeit des Cinsammelns und von der verschiedenen Behand-lung allein abhängig sey.
Der Theestrauch ist in China, Japan und in den benachbarten Länderneinheimisch, er wird aber auch vielfach angebaut. In Japan säet man ihnzwischen den Aeckern auf die Raine- in China aber auf besondere Plätzemitten im Felde. Sich selbst überlassen erreicht er eine Höhe von 25 — saFuß; angebaut «her wird er selten über 5 — 6 Fuß- bei uns 2z - Z Fußhoch. Er trägt abwechselnde, kurzgestielte, völlig glatte, eirunde, längliche,am Ende etwas zugespitzte, ungefähr 2 — 3 Zoll lange und zollbreite Blät-ter, welche steif und lederartig, am Rande sägeartig gezähnt, etwas glän-zend und dunkelgrün sind. Die der jungen Triebe erscheinen zart undschwach behaart. Die weißen gehäuften Blüthen stehen aus glatten, nächdem Ende zu verdickten, 4 — 5 Linien langen Stielen zu z — 4 in denBlattachseln. Der Kelch ist sehr kurz, mit 5 eiförmig-zugerundete», stum-pfen Abschnitten. Die Krone ist weit größer als der Kelch, und aus 5 , 6oder einer größer» Anzahl etwas ungleicher, rundlicher Blättcben zusamMen-gesetzt. Die äUßerst zahlreichen Staubfäden, ungefähr ton, sind etwas kür-zer als die Krone. Die Frucht ist eine dreihäüsige Kapsel; jedes der Ge-häuse enthält einen, seltener zwei Saamen. Dieser Strauch ist erst zumEinsammeln brauchbar, wenn derselbe 3 Iahte alt ist; hat er 7 oder höch-stens 10 Jahre erreicht, so haut Män deU Stamm ab, damit er neue Spröß-linge treibe, die alsdann sehr reiche Lösen geben. Bei dem Einsammelnwerden die Blätter einzeln abgepflückt. Den besten Thee geben diejenigen,welche man im Ausgange des Februars oder spätestens im Anfange desMais sammelt, wo sie noch zart und noch nicht gänzlich entwickelt sind.Einen Monat später findet die zweite Sammlung statt, wobei man ohneUnterschied vollkommen ausgebreitete und auch noch nicht entwickelte Blätternimmt, sie nachher aber nach ihrer verschiedene» Güte sondert. Noch einenMonat später schreitet man zur dritten und letztest Sammlung, welche dieergiebigste ist, aber auch nur einen Thee von minderer Güte giebt, der je-doch auch in dieser Hinsicht in mehrere Sorten zerfällt. Die Zubereitungist folgende: man taucht die Blätter in kochendes Wasser, und läßt sie nureine halbe Minute lang darin. Hierauf nimmt man sie heraus, laßt sieabtropfen, und wirft sie auf große, flache, eiserne Pfannen, welche übereinem Ofen stehen. Diese Pfannen müssen so heiß sey», daß die Hand desArbeiters die Hitze kaum erträgt. Die Blätter müssen darin unaufhörlichumgerührt werden. Glaubt man, daß sie genug erhitzt sind, so nimmt mausie hinweg, und breitet sie aus großen mit Matten bedeckten Tischen aus.Einige Arbeiter beschäftige» sich, sie mit der flachest Hand zu rollen, indemein anderer sie abzukühlen sucht, und mit großen Fächern Luft hinzuwedelt.Dieses Verfahren muß so lange fortgesetzt werden, bis die Blätter un-ter der Hand dessen, der sie rollt, vollkommen abgekühlt sind.
Dieser erste Proceß dient dazu, die Blätter zu reinigen und ihnen denscharfen und widrigen Saft, den sie enthalten, zu nehmen. Diese Art von