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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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981
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vorigen, bisweilen Stückchen von jungen Aesten. z) Der Congo-Thee, dereinen starken gefärbten Aufguß giebt u. st m. Die braune Farbe und dieAbwesenheit des vrydirbaren Stoffes in diesen Theesvrten, wodurch siesich von den vorigen unterscheiden, kann nach Gnibourt von einerOrtsverschiedenheit der Mutterpflanze herrühren, vielleicht entstehen sieaber auch durch eine Art von «Nahrung, in welche man die eingesam-melten Blätter vor dem Trocknen übergehen läßt; denn eine solche Be-handlungsweise würde wirklich die braune Farbe der Blätter und die Ver-änderung des orydirbardn Stoffes zur Folge haben. Was diese Meinungunterstütze, sey die Erfahrung, daß der Thee-Bon nicht immer ganz die A-gcnschaft verloren habe, die Silber- und Quecksilberauflösungen zu reduciren.

Won den mannigfaltigen Gewächsen, welche an verschiedenen Ortender Erde statt des eigentlichen Thees gebraucht werden, hat vr. Don(Dingler's polvtechnisches Journal XVtik. 4. S. 488,; Froriep-s No-tizen Xi l. g. Nr. 248.) eine Uebersicht gegeben. Der berühmteste Theein Südamerika ist der Paraguay-Thee, von welchem jährlich große Quan-titäten nach Peru, Chili und Buenos-Apres eingeführt werden, und denman in allen Häusern findet. Der Handel damit ist so wichtig, daßder Regent von Paraguay, 0r. Francia, der Verwendung mehrererRegierungen ungeachtet, den Botaniker Bonpland, den berühmtenReisegefährten Humboldt's, nur deshalb widerrechtlich in seinen Staa-ten gefangen hält, weil dieser mit den» Anbaue und der Behandlungsart derPflanze, welche diesen Thee liefert, bekannt ist. Diese Pflanze ist 11,-x pa-,-sguarionLiL 8ukii!-ure (La-i-üne Ooiixanlis wl-bliu;). Der Theeaufgußsoll eine berauschende und zum Kriege begeisternde Wirkung besitzen, ingroßem Gaben aber Erbrechen und Larireu hervorbringen. In Meriko undGuatimala bedient man sich der Blätter der Urorslsa gwnäulona; in Neu-Granada der üststonis tki'sefsi-»,» lVIut. (8/nisUocor lflumb. st

Lmipl ), welche einen dem chinesischen gleichzusetzenden Thee giebt. InNordamerika sind Osullderia procuml)«n5 O., Qeanothur s-nsricÄNur O.und Osäum ialiivlium u., Thee von Labrador, von Nem-Jersey und St.James-Thee, gebräuchlich. In Neuholland geben die Blätter der Lorresslk>L O, und die des Uepwspermum H,eL u., in Neuseeland 8iinl»xg>-/c--pd^ll-r und ktipogonum rcanäens gute thceartige Getränke u. s. w.

Der chinesische Thee enthält nach Fra nk's Untersuchung in 2 Unzen;Gerbestoff 5 Drachmen 32 Gran; Schleim 57 Gran.; Kleber^; Gran;Faserstoff8 Dr. 12. Gr, Oudry (Froriep'sNotizenXVIl.5. i827.April.S. 70.) hat Thetne ausgeschieden, indemSonchong-Thee mit einer Auf-lösung von Seesalz digerirt, und die abstltrirtc Flüssigkeit zur Trockne ver-dunstet, der Rückstand mit Alkohol von 40 ° behandelt und dieser hieraufzur Confistenz eines sehr dicken Sprups verdunstet wurde. Dieser Auszugwurde sodann in kochendem destiliirtem Wasser behandelt und ganz warmfiltrirt. Beim Kaltwerden trübte sich die Flüssigkeit merklich, und nach 24Stunden hatte sich ein rothbraunes aromatisches Harz von geringer Bitterkeit