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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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oder Bkumenthee; die Blätter der ersten Sammlung, welche nicht gerolltsind, eine hellgrüne Farbe und einen angenehmen Geruch besitzen, s) DerHaysan- oder Hyffanthee, der seinen Namen von einem indischen Kauf-mann hat, durch den er nach Europa kam, dessen Blätter klein und starkgerollt sind, und eine grüne ins Blaue fallende Farbe haben; der Geruchist angenehm, der Geschmack zusammenziehend. Es ist eine der besten Sor-ten undin Deutschland sehr gewöhnlich. Wenn man ihn mit Wasser über-gießt, so rollen sich die Blätter auf, werden 1 — r Zoll laug, g - 9 Linienbreit, und nehmen eine grünere Farbe an- Der Aufguß selbst ist gelb,durchsichtig, schmeckt bitterlich, röthet die LackmuStinctur, schlägt weder densalpeterl. Baryt noch das vrals. Ammoniak nieder (enthält also weder Schwe-felsäure noch Kalk in den Salzen), bildet mit dem salpeters. Silberoryd ei-nen schwarzen, oder einen weißen Niederschlag, der durch die Neductiou deSSilbers schwarz wird, und reducirt ausgleiche Weise dieGol^>- und ba-sisch salpeters. Quecksilberauflvsung, welches die Gegenwart eines sehr ory-dirbaren Stoffes in dieser Lh.eesorte nachweiset. 3) Der Scbuhlaug- oderTehulan-Thee; er ist selten im Handel und dem Haysanthee ganz ähnlich,hat aber einen weit lieblichern Geruch, welcher sich auch dem Aufgusse mit-theilt. 4) Der Perlenthce unterscheidet sich von dem Haysanthee durch seinefeste, gewissermaßen zugerundete Form, und durch seine braune und dochdabei grauliche Farbe; auch ist sein Geruch angenehmer. Äenn man ihnmit heißem Wasser übergießt, so saugt er dieses ein, und rollt sich schwererauf. Man bemerkt dann, daß seine runde Gestalt daher rührt, daß dieganzen Theeblätter zuerst von der Seite und dann noch einmal nach derLänge zusammengerollt sind; die aufgerollten Blätter sind denen des Hay-fanthees ganz ähnlich, nur etwas kleiner. Dieser Thee behält seinen Wohl-geruch und seine übrigen Eigenschaften länger bei. 5)Der Schießpulvertheescheint noch feiner zusammengerollt zu seyn, als derPerlenthee; doch kommtervon größeren dem Haysanthee ähnlichen Blättern her, welche aber vordem Zusammenrollen drei - oder viermal quer durchschnitten worden sind.Der Aufguß kommt dem des Perlenthees ganz gleich.

Au den Sorten des schwarzen Thees, Thee - Bon, gehören' t) derSouchsng-, Sochont-, Saoutchon-, 8oucl,,>n- oderKaravaneu-Thee. Erkommt durch Rußland, ist schwärziichbraun, von schwächerem Gerüche undGeschmacke, als der grüne Thee überhaupt. Er besteht aus jungen, schwachder Länge nach gerollten Blättern. Der Aufguß ist stärker gefärbt undweniger scharf; er röthet die Lackmustinctur, schlägt den salpeters. Barytnicht nieder, reducirt die Goldauflösung, giebt mit dem salpeters. Bleiorydeinen schmutziggelben Niederschlag, und fällt das salpeters. Silber undQuecksilber, ohne sie zu rcdnciren, was für die fast gänzliche Abwesenheitdes in den vorigen Sorten enthaltenen orydirbaren Stoffes zeugt. 2) DerPekao - oder Pekothee weicht wenig von dem vorigen ab; Farbe und Ge-schmack sind gleich, der Geruch ist angenehmer. Er scheint aus jüngeren,stärker behaarten Blättern zu bestehen. Man findet in ihm, so wie in dem