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dostan wachsenden Baume, und bildet, in Wasser verbreitet, langsameinen Brei ober vielmehr gallertartigen Schleim, wie das Traganthgum-mi; stößt man es hingegen in einem Mörser, und kocht es dann etwa15 Minuten lang unter stetem Umrühren, so wird es vollkommen ge-löst. Die Erfahrungen Creutzburg's (Kastn. Archiv. XV. S. 517.)scheinen auf eine solche auch bei uns schon vorkommende Verunreinigungdes Traganths hinzudeuten.
IHfoIiuin kbrinuin 86» Das Kraut.
Fteberkleekraut. Bilterkleekraut.
^ssn)-sntbie8 trikolist» I^inn. Eine ausdauernde Sumpf-pflanze Deutschlands.
Bittere dreizählige Blätter, mit festsitzenden, länglichen, stum-pfen, leicht gekerbten, kahlen, blaßgrünen Blättchen. Im Mo-nat Mai und Juni einzusammeln.
Nen>anliier lrikoli-,ls l.inn. Die dreiblättrige Zottenblume.
Der Fieberklee.
Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. Hl. Taf. ir.
Hayne Arzn. Gew. Bd. ill. Taf. 14.
5exusl. 61. V. Orck. 1 . Uenlsnüris lVlonoßz-ni».
Orck. nstural. Oenlianese.
Diese schöne Wasserpflanze wächst häufig in Morästen, an den Rän-dern der Teiche und Seen , auf nassen Wiesen u. s. w.
Aus der wagerechten, gegliederten, an den Knoten Wurzelfaserntreibenden Wurzel entspringen anfangs niederliegende, fast kriechende,runde, 1 —iL Fuß lange Stengel, die meistens in zwei langgestielte,aufrechte Blätter und einen seitenständigen, schaftartigen Blüthenstengelendigen. Die Blattstiele rund, am Grunde verbreitert, scheidenartig,von mehreren scheidenartigen häutigen Schuppen umgeben; die Blätteraus 3 sitzenden, eiförmigen, stumpfen, ganzrandigen Blättchen zusam.mengesetzt. Der Blüthenstengel trägt an der Spitze eine aufrechte Trau-be, und ist länger als die Blätter. Im sünftheiligen, einblättrigen,bleibenden Kelche sitzt die weiße trichterförmige Krone, mit tief fünf-spaltigem Saum, dessen Lappen auf der innern Fläche weißzottig sind.Frucht: eine zweiklappige, einfächrige Kapsel, vom Kelch unterstützt, vomGriffel gestachelt; zahlreiche Saamen am Wandmutterkuchen tragend.Der Fieberklee blüht im Mai und Juni.
Die Blätter, Dreiblatt, behalten, gut getrocknet, ihre Wirksamkeit ei-nige Jahre. Der Geruch derselben ist schwach widerlich, der Geschmack bit-ter. Die junge Pflanze ist weniger bitter als die schon etwas ältere. DieBlätter verlieren beim Trocknen ^ an Feuchtigkeit. Der bittere Stoff desFieberklees läßt sich durch Wasser und Weingeist ausziehen, doch giebt der