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schmack haben, wogegen der Geschmack der Bärentraubenbiätter bitter-lich-zusammenziehend ist, und diese auch nach dem Trocknen einenschwachen, snßhoizähnlichen Geruch haben.
Die Abkochung der Bärentraubenbiätter ist bräunlich, schlägt den Leimziemlich reichlich nieder (enthält also Gerbestoff), und bringt in den orpdir-len Eisenauflosungen eine dunkelblaue Färbung, und in kurzer Zeit einenbläulich schwarzen Niederschlag hervor. Dieses giebt auch ein Unterschei-dungszeichen von den Preißelsbeeren ab, deren Abkochung bloß eine schwache,inS Graugrüne ziehendeTrübnng/Und nach einiger Zeit einen feinen schmutzig-grünen Niederschlag bewirkt. Die Bnrbaumblätter verhalten sich eben so.
Die Bärentraubenbiätter enthalten nach einer Analyse von MeißnerlDerl, Iahrb. XXIX. 2. S. 87.) in 1000 Th.: Gallussäure 12; Gerbe-stoff mit etwas Gallussäure (mit schwefelst Eisenvrydul eine schwarze, mitEisenchlvrid eine vlivengrüue Trübung und braune Flocken gebend) 29;Gerbestoff (mit dem ersteren Reagens einen blauschwarzen, mit dem zweiteneinen dunkel olivengrünen Niederschlag gebend) ZZ 5 ; Harz44; Blattgrün(Chlorophyll) 63 ^; Erlractrvstoff mit saurem äpfelst Kalk, Natron undSpuren salzst Natrons zzz; orydirten Ertractivstoff mit citronens. Kalk8 i; Gummi 157; Ertractivstoff 176 (beide durch Aetzkali ausgezogen);Faser 98 ; Feuchtigkeit 60. 8 .----1014z. Der vorzüglich wirksame Be-standtheil scheint der Gerbestoff zu seyn.
Die Bärentraubenbiätter werden in der Abkochung und auch inPulverform als harntreibendes Mittel, besonders gegen Steinbeschwer-den, gebraucht. Ihr Gerbestoff macht sie auch tauglich zur Färberei,wo sie die Stelle des Schmucks und des Blauholzes vertreten können,und wirklich werden sie auch in einigen Gegenden hiezu benutzt. InKasan wird der Saffian und in Rußland das Kalbleder damit gegerbt.In England soll man sie dem Rauchtabak beimischen, um ihm einenangeueviueu Geruch und Geschmack zu ertheilen. Endlich bereiten dieSchweden aus den Beeren durch Auspressen einen dem Zuckersäfte nichtganz unähnlichen Saft.
Vater-iana minoe. Diß Wurzel. Baldrianwurzel.
Vslarinna <McinaÜ3 I^inn. Eine ausdauernde PflanzeEuropas.
Eine kurze, höckerige, sehr zahlreiche, lange, dünne, einehalbe Linie dicke, zusammengedrehte Wurzelzasern ausschickendeWurzel (Wurzelstvck), mit braunschwärzlicher Oberhaut, dickli-cher, gleichsam mit Oel getränkter, um das Holz herum brau-ner Rinde, sehr dünnem, weißlichem Holze, von bitter-schar-fem Geschmacke, und starkem, etwas widrigem Gerüche. ImFrühlinge einzusammeln, ehe die Stengel hervorwachsen, undschnell zu trocknen. Verwerflich ist die Wurzel der Vuleri-ln« ?l>u,
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