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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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994
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urs!

girenden Stoffes nicht mit Cisensalzcn, oder überhaupt mit metallischenSalzen vermischt werden.

Die polnischen Bauern verfertige« aus der zähen Rinde eine ArtSchuhe, welche sie Paräskm nennen.

Hva ui-8i. Die Blatter. Bärentrmrbenblattcr.

lll.i-l,tttusblvsursil,inn. Ein immergrüncnder kleiner Strauch

Deutschlands.

Kurzgestielte, verkehrt-eiförmige, ganzrandige, kahle, etwassteife, auf der untern Seite durch Adern netzförmige Blatter,von zusammenziehendem Geschmacke. Sie müssen nicht inik denauf der untern Seite punktieren Blättern von Vaeainium Vni-läsen verwechselt werden. 2m Sommer einzusammeln.

Lrbutar VVs vrri. Gemeine Sandbeere oder Bärentraube.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. IV. Taf. 7.

Hapne Arzn. Gew. Bd. IV. Taf. so.

8^-sk. sexual. LI. X. Orä. 1. Oeesnärla IVIonoxz-oia.

Orä. natursl. Lrici'nsas.

Dieser niedrige Strauch liebt gebirgige, , steinige, sandige und schat-tige Orte, und wird in kalten Unfruchtbaren Gegenden angetroffen.

Die Stengel sind schwach, dünn, strauchartig, gewöhnlich niederge-streckt, glatt > ästig, 2—4 Fuß läng, und entspringen zu mehreren auseiner Wurzel. Die jungen Triebe sind röthlich und leicht wollig. Dielängs den Besten zerstreuten, abwechselnden Blatter stehen ziemlich nahebei einander, sind kurz gestielt, klein, immergrün, lederartig, dick, steifund ziemlich hart. Die Oberfläche ist dunkelgrün, die Unterfläche mitfeinen netzförmigen Adern durchzogen und hellgrün; beide Flächen sindetwas glänzend. Die Blüthen sind weiß - rörhlieh, hängend und bildenan den Enden der Zweige kurze einfache Trauben. Der Kelch ist fiinf-theilig; die Blumenkrone einblättrig, eiförmig, an der Mündung fünf-spaltig, mit zugeruirdeten, zurückgebogenen, ins Purpurrothe gehendenLappen. Die Anthcren mit einem Anhang an der Spitze. Die Frucht.'eine rundliche, erst grüne, bei der Reife schön rothe Beere.

Die Blüthezeit ist April bis Juni.

Die officinellen Blätter dieser Pflanze findet man bisweilen verwechseltmit den Blättern der Preißelsbeere. Mau erkennt diese daran, daß sie grö-ßer, dünner, eirund, am Grunde breiter, oben schmäler, auf der Oberflächedunkelgrün, glatt, auf der Unterfläche aber weißlich, mit blaß bräunlichenoder schwarzbräunlichew Punkten bezeichnet sind. Sehr leicht zu erkennenist die Verwechselung mit den Blättern des Burbaums, welche größer, ei-rund oder rundlich, Heller grün, unten weder netzförmig geädert, noch braunpunktirt sind, frisch einen unangenehme» Geruch und widrig bitterlichen Ge-