ro36
ÄNAiber
einem stark brennenden, aromatischen ingwerartigen Geschmacke, vonder Consistenz eines weichen ErtractS, in Aether, Alkohol und Ter-penthinöl leicht, in Mandelöl erst in der Wärme auflöslich, 36; Cr-tractivstoff mz; gummigen Ertractivstoff, durch Aetzkali geschieden,260; Gummi 120N Amylum 197z; Traganthstoff 83; unauflöslicheFaser 80; Feuchtigkeit 11 s. 8.^-10231',. Der Ueberschuß ist dem un-vvllkommnen Austrocknen zuzuschreiben.
Die Asche enthielt kein Kupferoryd.
Morin (Berl. Jahrb. xxv. 2.1824. S. 66.) fand bei der aufdieselbe Weise wie bei Xeäosria ausgeführten Analyse des Ingwersfolgende Bestandtheile: harzige Materie; Halbharz; ein graulichblauesflüchtiges Oel; freie Essigsäure; essigs. Kali; Osmazvm; Gummi; thie-rische vegetabilische Materie; Schwefel; Stärkemehl und Holzfaser. DieAsche enthielt kohlens. und salzs. Kali , Spuren von schwefelst Kali,Phosphors. Kalk, Thonerde, Kieselerde, Eisen- und Manganoryd.
Der Ingwer wird häufig als Gewürz gebraucht, geht auch in ei-nige zusammengesetzte Mittel ein. Die Jndier lassen die frische Wurzelin Zucker kochen, und bereiten auf diese Weise den eingemachten Ing-wer (Lonäitum Lingiberir), ein wohlschmeckendes reizendes Magen-mittel.