Geschichte der Naturwissenschaften.
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Vesuvs/ den er beobachten wollte; des größten Polyhistors undEncyklopädisten vielleicht aller Zeiten)/ beschäftigten steh das33tc bis 37te Buch mit Mineralien und deren technischer Anwen-dung. Von einer Menge Autoren/ aus deren Schriften erschöpfte/ sind größtcnthcils nur die Namen übrig geblieben.Eine Scheidung des eigentlich mineralogischen vom techni-schen/ ökonomischen/ staatSwirthschaftlichen tritt noch nirgendshervor. So wird im l.. xxxlll. beim Golde auch vom Ur-sprung der goldenen Ringe/ dem Recht solche zu trage»/ vomRitterstande/ von denen / welche das meiste Gold und Silberbesessen haben/ vom Vergolden/ dem Auripigmcnt/ Bernstein/Arzneien aus dem Golde rc. gehandelt; in ähnlicher Weise inden übrigen Büchern. Die Wissenschaft war in jener Zeitnoch auf das manigfaehste mit dem Leben verwachsen undhatte noch keine sclbstständige Existenz gewonnen. — Das Er-wachen der Mineralogie nach ihrem mittelalterlichen Schlum-mer erfolgte mit Agrikola (Bauer)/ geb. l4gv/ gest. 1655/ demersten denkenden Bergmann neuerer Zeit, welcher den Mineral-reichthum des Erzgebirges zuerst erkannte/ aber hievon diesächsischen Fürsten vergeblich zu überzeugen suchte. In derMitte des k7tcn Jahrhunderts begann mit Becher/ dem Henkelund Pott folgten/ die Chemie auf die Mineralogie einzuwir-. ken. Pott'S Grundsätze der naturhistorischen Systematik wen-dete Liniw's Zeitgenosse WalleriuS in seinem damals trefflichen8)-stcn>» t§72 an. Crvnstedt berücksichtigte neben
den äußern auch schon die chemischen Kennzeichen. LinnS'sVerdienste um die Mineralogie sind gering/ und eigentlich nurformalistisch. Er selbst sagt in der Vorrede zur k-us nüaer-, 1 .
xlina se^osui, oe^ue nuno, nisi lAoessitus, reoeiussem fährt, aber doch fort; ,,k?riuuis anno 1^36 lapicles in luetbockurn svste-
instiosm äispvsui, constiluenäo gcners Lxa cbsrsciciibos äeLnitr,,ornnia nou Omnibus invisa kuisse, e soniptis successorurn
— Erst mit A. G. Werner/ bereits als Begründer der Geo-gnosie'genannt/ gelangte die Mineralogie/ welche Wernerzuerst von der Geognosie trennte und für die er eine systema-tische Terminologie aufstellte/ zu einer positiven Grundlage/so wie zu allgemeiner Verbreitung und Anerkennung. SeineLehre ist am vollständigsten dargestellt in dem von seinenSchülern Hoffmann und Brcithaupt bearbeiteten Handbuchder Mineralogie. Karsten verfolgte eine mehr chemische Rich-