Chemische Verhältnisse der Stoffe. HZj
2/967 schwer ist/ stark an der Zunge klebt/ und fleh in Alkalienauflöst.
g) Yttrium/ (als Nttererde von Gadolin im Gadolinit ent-deckt/ und auch im Orthit/ Pyrorthit/ Nttrotantalit vorkommend)stellt schwarze metallisch glänzende Schuppen dar/ welche in ver-dünnten Säuren auflösbar sind/ und bei der Glühhitze mit HellerFlamme verbrennen. Die Erde ist weißlich/ unschmelzbar/ inätzenden Alkalien unauflöslich/ wiegt 4/g^ und giebt mit Schwe-felsäure violette Krystalle.
10) Thorium ist eisenschwarz/ metallglänzend/ wird vomWasser nicht oxydirt/ verbrennt an der Luft erhitzt/ mit HellerFlamme zur Erde/ in welcher 88/17 Proz. Metall 'mit ii/gzSauerstoff verbunden sind. BerzeliuS entdeckte die Thorinerde imThorit/ Wühler im Pyrochlor.
11) Stearinium/ Magnesium/ Talkcrdemetall/ .ist bleigra»/wenig glänzend/ und verbindet sich in 61/gg mit 88/7, Sauerstoff'zur Talkerde; dann mit Proz. Wasser zum Hydrat. Diereine Talkerde ist ein weißes Pulver/ 2/g mal schwerer als Wasser/für sich im Windofen unschmelzbar/ in St/jz Theilen kalten Wassersauflöslich/ in Actzkalien unauflösbar. Sie giebt den Lalkfossilienihre fettige Beschaffenheit.
t2) Kalcium/ Kalkerdcmetall/ ist silberweiß/ entflammt sichsogleich der Luft ausgesetzt- und giebt zu 7i/gz Proz. mit 28/07Sauerstoff die ätzende 2/g wiegende Kalkerde/ welche mit größter'Heftigkeit unter einer Hitzeentwicklung bis 24o° r>. das Wasseranzieht/ und hiebet ein Hydrat bildet/ welches 24 Proz. Wasserenthält. Diese Erde ist eine der allerverbrcitctsten auf der Erd-oberfläche und in der Thierwelt; die Gebirge/ welche ihre Mine-ralien bilden/ erheben sich über die Wolken.
13) Baryum/ ist fast silberweiß/ wenigstens zweimal schwererals Wasser/ ein wenig dehnbar/ oxydirt sich im Wasser heftig/ undentbindet dabei WasserstoffgaS/. überzieht sich an der Luft mit einerHaut von Baryterde/ schmilzt noch vor dem Glühen. 89/zg Baryumgeben mit 10^4 Sauerstoff die Baryt- oder Schwererde/ welchehauptsächlich die Schwerspath-Mineralien bildet. Sie ist schmutziggrünlich/,4 mal schwerer als Wasser/ welches sie ungemein heftiganzieht/ und äußert unter allen Stoffen die größte Anziehung zurSchwefelsäure. DaS Hydrat/ und jede andere auflösliche Baryt-verbindung ist giftig. Mit, Kieselerde schmilzt der Schwerspathzu einem Glas von starker Strahlenbrechung. .
14) Strontiffm. 8ä/§ Proz. dieses -unkclgraucn/ dehnba-ren/ schwer schmelzbaren Metalls bilden mit 15/j Pro;. Oxygcndie dem Strontiangeschlecht zu Grunde liegende alkalische Erd^