Band 
I. Band.
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Von den allgemeinen oder kosmischen Kräften. IgA

letztere einen oder mehrere im Wasser lösliche Bestandtheile enthal-ten. Am besten geschieht dieses durch die Volta'sche Säule, aber auchschon eine einfache galvanische Vorrichtung (z. B. 2 heterogeneMetallplüttchen in eine zusammengesetzte Flüssigkeit gebracht) ver-mag Flüssigkeiten zu zersetzen. Befindet stch ein Metall inoxydirenden auflösenden FluidiS, steht aber mit einem elektropost-tiver» Metall in Verbindung, so richtet sich die Kraft der Flüssig-keit blos auf dieses; an ihm, als dem positiven Pol setzen sichSauerstoff und Säure/ am elektronegativern Metall Wasserstoff undandere es nicht auflösende Stoffe ab. So lehrte Davy den Kupfer-beschlag der Schiffe vor der zerstörenden Wirkung des Seewassersmittelst Zink- oder Eisenplatten schützen. — Die E. vermögen selbstdie stärksten Anziehungen wägbarer Stoffe gegen einander aufzu-heben. Die Ursache hievon ist noch nicht aufgeklärt. Vielleichtbedürfen (nach der elektrochemischen Theorie) die Stoffe, wenn sieaus ihren Verbindungen isolirt hergestellt werden sollen, eine be-stimmte Menge E-, die sie bei ihrer Vereinigung als Feuer verlorenhaben; oder (nach de la Rive) der Sauerstoff ist an sich -j- elektrisch,und wixd deßwegen von der — E. bei ihrem Eindringen aus derSäule in die Flüssigkeit gebunden, und bis an den -z- Drath über-geführt, während die -z- E. den Wasserstoff bindet, und ihn an den— Drath überführt; oder (nach Grotthuß) der Wasserstoff ver-bindet sich am ff- Pol mit der -i- E., der Sauerstoff am — Polmit der —E.; beide werden alsdann von den gleichnamigen Polenabgeflossen, den ungleichnamigen angezogen, und erscheinen infreier Gestalt erst an den entgegengesetzten Enden; oder endlich(nach Davy) ist der Sauerstoff des' Wassers an und für sich — elek-trisch, und wird daher vom —Pol abgeflossen, voin-z-Pol ange-zogen, und umgekehrt verhält sich der Wasserstoff. Baumgartnerhingegen denkt sich die Elektrizitäts'crrcgung bei einem Volta'schenElemente als den Erfolg der Molekularverändernng, welche sichberührende Körper, zwischen denen eine Adhäsion statt findet, durchdie Adhäsionskraft erleiden. Diese Veränderung beziehe sich oft nurauf die Dichte, bei intensiver Kraft und günstigen Umständen auchwohl auf die chemische Natur der Körper. B. glaubt hiernach, daßdie elektrische und Molekularkraft eins und dasselbe sind, und daßletztere jedesmal als E. erscheint, wenn sie aus einer Wirkungs-weise in eine andere übergeht, wenn sie z. B. aufhört, die Be-standtheile des Wassers zusammenzuhalten und dafür das Zinkoxydirt. (Vaumgartner'S Naturlehre, 5 . Aufl. S. 637 .) — Erstvor ein paar Jahren gelang es Wheatstone, durch eine sinnreicheVorrichtung die Geschwindigkeit des elektrischen StroipcS zu er-mitteln, welche nach ihm in i Sekunde 288,ooo engl. Meilen be-trägt, also bedeutend größer als jene des Lichtes ist. (l'lusriwt, > 835 ,