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I. Band.
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18t» Allgemeine Naturgeschichte. U Buch.

-ii. -54 sc,.) — E. und Magnetismus stehen in inniger Beziehung.Jeder Körper/ durch den ein elektrischer Strom geht/ erhält magne.tische Kraft. Der Polardrath einer thätigen Volta'schcn Säulezieht Eisen an/ wie ein Magnet. Ein elektrischer Strom vermagauch Eisen und Stahl zu magnctisircn/ und wirkt (nach Oersted)auch auf die Magnetnadel/ die er ablenkt. Ein befestigter Magnetwirkt seinerseits auch auf einen beweglichen Polardrath. Der Erd-magnetismus dreht einen um eine Axe beweglichen Polardrath so/daß der elektrische Strom auf der magnetischen Axe der Erde senk-recht steht. Wirkt ein elektrischer Strom auf einen Magnet ein / sosucht sein Nordpol um den Polardrath nach einer Richtung/ seinSüdpol nach der entgegengesetzten zu rotiren. Faraday/ Barlow/Davy/ Fechner/ Ritchie haben mannigfache Apparate angegeben/durch welche Magnete um Polardräthe/ oder diese um Magnetezum Rotiren gebracht werden. Auch 2 auf einander wirkende elek-trische Ströme vermögen drehende Bewegungen zu erzeugen. Mag-netc können elektrische Ströme veranlassen/ die (bei gehörigerUnterbrechung der Leiter) Funken geben und das Elektroskop affi-ziren. In allen Verhältnissen verhält sich ein Magnet wie einSystem elektrischer Ströme/ und umgekehrt bringt ein solchesSystem magnetische Wirkungen hervor. Einige sehen den Mag-netismus nur als das Resultat elektrischer Ströme an. NachAmpere ist ein Magnet ein Körper/ dessen Theilchen von elektri-schen Strömen in senkrecht auf seiner Axe liegenden Ebenen um-flossen werden. Die neuestePhysik betrachtet die elektrischen Ströme/die den Magnetismus veranlassen/ als durch die Sonnenwärmcerzeugt (denn Wärme vermag ebenfalls sehr gut E. zu erregen)und stützt diese Ansicht vorzüglich auf die Uebereinstimmung inder Richtung der Linien gleicher Wärme an der Erdoberfläche undgleicher magnetischer Kräfte/ und das Zusammentreffen der irdi-schen Magnetpole mit den Wärmepolen der Erde. — Dufay undSymmcr/ die Dualiste»/ erklärten die E. für 2 sich in ihren Ei-genschaften höchst analoge/ und doch in ihren Verhältnissen ein-ander gerade entgegengesetzte unwägbare Flüssigkeiten ; Franklinund Aepinus/ die Unitarier/ nahmen nur eine an/ deren relativerUeberfluß oder Mangel die Erscheinungen der -z- und — E. her-vorbringe. Heut zu Tage verzichtet man wie gesagt/ auf elektri-sche und magnetische Flüssigkeiten/ und betrachtet die E. als dasResultat der Molekularkräfte und jeden Magnet als ein Systemelektrischer Ströme.

Ueber die chemischen Verhältnisse des LichteS/ der Wärmeund der Elektrizität vcrgl. man vorzüglich Gmelin's Handb. d.thcor. Chem. 3. Aufl. t- Bd. S. 68/ 104/ 156 ff.

Magnetismus nannte man ursprünglich nur die eigcnthüm-