Die primären Organismen des Weltraums rc. 200
förmig/ in der größten Diagonale 30/ groß/ vollkommen milchig/gegen die Mitte Heller/ unauflöslich/ wahrscheinlich in der Thatnur gestaltloses Licht/ mit freien Augen sichtbar. Merkwürdigvor allen ist der große vielfach beschriebene Nebel im Orion in/Vk — 5 li 27 // i> — 95« so/ bei Legentil verglich seine Ge-stalt einem geöffneten Thierrachen. Von dem/ was der obernKinnlade entspricht/ erhebt sich ein langes/ vorwärts gestrecktesund aufrecht gebogenes/ und ein kürzeres/ dünneres'/ gerade aus-gestrecktes Horn. Das' Licht wechselt in ihm von anscheinendlodernden Flammen bis zur völligen Schwärze/ und Helles unddunkles Licht sind scharf getrennt. Die in ihm stehenden Fixsterneglänzen besonders lebhaft. In dem aus vier Sternen gebildetensogenannten Trapez (am Mundwinkel) hat Struve/ wie obenbemerkt wurde/ vor einigen Jahren einen kleinen fünften/ ver-muthlich neu entstandenen Stern entdeckt. Derselbe scheint nachGruithuisen eine auffallend schnelle Bewegung zu haben/ undvielleicht ein Begleiter des Sterns 7 zu sein/ um den er vermuth-lich in weniger als vierzig Jahren läuft. (Anal. f. E. u. HSkdc.Hft. 4. S. 53. Hft. 5. S. 79.) Später entdeckte Herschcl indiesem Trapez durch South'S großen Achromaten mit Cauchoix'SObjektiv einen sechsten noch dreimal so lichtschwachcn Stern/ alsder Struve'sche ist. (Duüet. univcrs. <lcs 5c. millkem. ct^vcii >83o. Gruith. Anal. Hft. 7. S. 64.) Einen siebenten Sternendlich/ wenn dieser anders nicht mit dem Struvc'S identisch ist/hat Schwabe in diesem Trapez gesehen. (Anal. I- c. S. 65.)Man belegt die Regionen dieses höchst sonderbaren Nebels miteigenen Namen wie Huygen'S/ Pikard'S/ Derham's Region/Legentil's Bucht/ Mcßicr'S Arm/ Mairan'S Nebel rc. tsoo sahSchröter in ihm eine große helle/ vorher nie bemerkte Lichtkugcl/ dienach wenigen Tagen wieder verschwand; ein andermal einen eben-falls vergänglichen/ pyramidalischen Lichtwechscl. — An der süd-lichen Halbkugel des Himmels sind besonders merkwürdig: dieMagellan'S Flecken (auch Kapwolken/ schwarze Wolken / Koh-lensäcke genannt) durch ihre dunkle Farbe/ die um so mehr auf-fällt/ als beide in einer sehr sternreichcn Gegend der Milchstraßestehen/ und die vermuthlich von gänzlichem Mangel an Sternen undLicht herrührt. Sie nehmen mehrere ein. Die große liegtan der Ostseite des südlichen KreuzeS/ und geht von ak — t 2 I,2 t/ bis t3 b 5 / und von k — t5t» bis tS4°. Die beiden kleinen befin-den sich nahe bei der KarlSeichc in — to b 4g/ und p — t52». —Die beiden südlichen oderMagellan'SWolken sind helle ausgebrei-tete Nebel mit vielen teleskopischen Sternen/ weit von der Milch-straße. Die große/ Nubocul» mrijoc, geht von ^4k^-5 b 7 / bis 6 >1 0 /und von k — t59" bis tSt"; die kleine ist in — t b 50/
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