2!0 Allgemeine Naturgeschichte. IU. Buch.
und k — 163« ioe. — Sehr merkwürdig ist auch in dieser Halb-kugel der keulenförmige Nebel in der KarlSciche beim Stern inäk — M >1 36c/ l> -- 148« 4(V. (Vergl. Littrow/ die Stern-gruppen und Ncbclmassen des Himmels. Mit 3 Taf. Wien 1835.)
Wir schließen hier die von John Herschel seit seinem Verweilenam Vergeb, d. g. H./ wohin er sich 1834 begab / vorläufig bekanntgewordenen Nachrichten über Gegenstände der südlichen Halbkugeldes Himmels an. In einer Mittheilung vom 13. Juni 1836/ ge-lesen in einer der allgemeinen Sitzungen der brittischen Gesell-schaft für Beförderung der Wissensch. sagt Herschel: „Der all-gemeine Anblick des südlichen Firmaments in der Nähe des Polsist über allen Ausdruck reich und prächtig/ wegen des größer»Glanzes und der brcitern Entwicklung der Milchstraße/ welchevon dem Sternbilde des Orion bis zu dem des Antinous ein glän-zender Lichtstreifen-ist. Doch ist dieser Streifen seltsam durch-brochen von leeren/ sternlosen Flecken/ vorzüglich im Skorpion/nächst « Ccntauri und am Kreuz. Gegen Norden hin verbleichtdie Milchstraße dünner und bläßer/ und ist im Verhältniß nurschwer zu sehen. Ich glaube/ es ist unmöglich/ diesen herrlichenGürtels mit seinem wunderbar reichen Wimperkranz von Sternendritter und vierter Ordnung/ der am südlichen Rande wie einungeheurer Vorhang sich hin erstreckt/ zu sehen/ ohne zu demGedanken zu kommen/ daß die Milchstraße nicht eine bloße Schicht/sondern ein Ring ist; oder wenigstens/ daß unser System inner-halb eines der ärmer»/ sternlosen Theile derselben/ und zwarexcentrisch liegt/ so daß es den Theilen um das Kreuz viel näherist/ als denen in entgegengesetzter Richtung. Die zwei Magel-lan'S Wolken/ Rubccuia mssor et millvr, sind außerordentlichmerkwürdig. Die größere ist eine Anhäufung von Sternen/ vonrunden und unregelmäßigen Sternhaufen/ und von Nebelfleckenverschiedener Ausdehnung und Dichtigkeit/ und zwischen diesenallen von großen Massen unauflöslicher Nebel/ welche vielleichtSternstaub sein mögen. Diese Massen zeigt das 25füßige Teles-kop nur als eine allgemeine Erleuchtung des Gesichtsfeldes/ dassomit ein hellerer Hintergrund für die darüber zerstreuten Gegen-stände wird. Einige Objekte in diesem Lichtnebel sind vonden seltsamsten und schwerbegreiflichsten Formen; so einer (30 Do-rad.)/ welcher aus einer Anzahl Schnüren besteht/ die in einenundeutlichen Knoten verschlungen sind/ etwa einem Bündel Bän-der vergleichbar/ die in eine Rosette von Schleifen geordnet wor-den. Kein Theil des Himmels ist bei so geringer Ausdehnung sovoll von Nebelflecken und Sternhaufen als diese „Wolke." DieRubecul-, m!„or ist ein minder seltsamer Gegenstand. In ihr herrschtmehr ein nicht in Sterngcbildc auflöslicher Lichtnebel/ und die