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I. Band.
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240 Allgemeine Naturgeschichte, m Buch.

immer fast gleichlang. Der Tag oder die Zeit zwischen 2 Auf.gängen der Sonne füllt für die Mondbewohner mit ihrem Jahrezusammen; beides dauert 291/2 Tage/ binnen welchen nach und nachalle Theile von der Sonne beschienen werden / und jeder Ort dieselbeTage über und eben so lange unter dem Horizont hat. — Wäh-rend der allgemeinen / obschon sehr langsamen Umwälzung des ganzenHimmels erscheint den Selcniten die Erde als eine prachtvoll«/ alleHimmelskörper/ die Sonne nicht ausgenommen/ weit an Größeübertreffende Scheibe immer am selben Punkt des Firmamentszu stehen/ sich innerhalb 24 Stunden einmal um ihre Axe drehendund Hiebei die mannigfachen Flecken zeigend/ die aus derVerthki-lung von Land und Meer auf ihr entstehen. Die in der Mitteder Mondscheibe lebenden Bewohner werden die Erde immer imZenith sehen/ die am Rande lebenden am Horizont. Die Erdeerscheint ihnen als t 3 mal größere Scheibe/ als uns der Mond/nnd Sonne und Sterne scheinen in 29/2 unserer Tage einen Um-lauf um dieselbe zu machen. Die Erde zeigt den Selcniten genaudieselben Lichtgestalten/ wie uns der Mond / jedoch immer umge-gekehrt/ so daß / wenn wir Neumond haben / sie Vollerde habe«/wenn wir den Mond im letzten Viertel sehen/ sie uns im erstenViertel beleuchtet erblicken/ wenn der Mond für uns im erstenViertel ist/ wir für ihn im letzten Viertel sind/ und wenn er füruns ganz beleuchtet erscheint/ die Selcniten Neuerde haben/d. h. nur die dunkle Seite der Erde sehen. All Dieses gilt abernur für die uns zugewandte Seite/ da man von der entgegen-gesetzten die Erde nie sehen kann und ihre etwaigen Bewohnerdaher zu gewissen Zeiten weder Sonnen- noch Erdenlicht genießen.— Obwohl uns der Mond immer die gleiche Seite zukehrt/ so be-kommen wir doch wegen der Libration desselben/Theile der ent-gegengesetzten zu sehen. — Schon bei schwachen Vergrößerungenerscheinen die hellen und dunkeln Flecken des Mondes als Berge/Thäler Und Ebenen. Die erster» werfen desto längere Schatten/je kürzer die Sonne über sie aufgegangen ist und je tiefer sie daherfür sie steht. Daher ist der Vollmond die ungünstigste Zeit / dieStruktur der Mondoberfläche kennen zu lernen/ weil dann fürdie Mitte der ganzen Scheibe die Sonne im Mittag steht/ dieBerge keinen Schatten werfen/ und nichts so markirt hervortritt/wie es in den Tagen kurz vor und nach dem Neumond der Fallist. — Das Licht des Vollmondes ist nach Boguer'S Messungenetwa 3 W/ 000 mal schwächer/ als jenes der Sonne; nach Versuchendes Grafen von Maistre dringen die Mondstrahlcn etwa 4o Fußin'S Meer ein. (I'lastkut, >835, -76 )

Die höchsten/ meistens in der südlichen Halbkugel liegendenBerge auf dem M. erreichen nach Schröter eine absolute Höhe