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I. Band.
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287
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Entstehung / Entwicklung u. Untergang d. Weltk. 287

sich dem bewaffneten Auge als merklich hellerer Himmelsgrundankünden / und so den in Sterne nicht mehr auflösbaren / abersehr veränderlichen Milchnebel Herschel's vorstellen/ der daher viel-leicht aus einer zahllosen Menge sich eben bildender Kometen bestehe.(Neue Anal. ttcn Bds. KteS Hft. S. 32.)

Aus dem Aether/ oder wenn man lieber will/ der Ncbelma-terie des Weltraums sucht nun W. Herschel die Bildung derNebelflecken/ Sonnen/ Doppelsonnen zu erklären. Derüber den ganzen Himmel ergossene/ zarte/ gestaltlose Lichtäthcr seidie erste Entwicklungsstufe. Als zweite betrachtet er die schongesonderten/ wenig deutlich begrenzten Nebel/ welche das bewaff-nete Auge schwach auf dunklerem Grunde hervorschimmern sieht.Besonders sind hieher die sehr veränderlichen beweglichen Nebelzu zählen. Zur dritten Stufe gehören die Nebelflecken mitdeutlichem Umriß/ zum Theil hellerem Glanz / aber ohne Einzel-sterne. Sie zeigen große und schnelle Veränderungen; vielleichtindem sie entweder regelmäßiger Stcrnbildung entgegen gehen/oder Auflösungen zerflossener Sonnen darstellen. Bei den meistenkommt es schon zur Bildung eines dichter«/ leuchtenden Kerns.Eine vierte Entwicklungsstufe stellen die Nebelflecken mit mehrkugliger Begrenzung dar/ die schon einige leuchtende Einzel-kerne einschließen/ welche die schwächer leuchtende Hülle alsgemeinschaftliche Atmosphäre zu einem Systeme verbindet. Sehrhäusig sind zwei solcher Nebelkugcln zu Doppelnebeln verbundendurch ein Nebclband/ und es bilden sich aus ihnen entweder Dop-pelsinne/ oder es gelingt dem einen alle Materie an sich zu reißen/deren Rest er oft als Schweif/ Fächer/ Spindel re. nach sich zieht.In einer fünften Entwicklungsstufe haben die beiden Lichtkernesolcher Doppelnebel schon wirkliche Sterngestalt gewonnen. Wahr-scheinlich sind sämmtliche Doppclsterne auf diese Weise entstanden.Als ein eigenes sechstes Entwicklungsmoment (das aber nichtetwa aus dem vorigen folgt) betrachtet H. die Einzelsonnen/ welchetheils ungleich zerstreute Sternhaufen / theils dichte Haufen vongrößer» oder kleinern Sternen/ theils sehr gedrängt stehendereiche Sternhaufen bilden. Die planetarischen Nebelflecken glaubtHerschel aus einem sehr verdünntem Leuchtend-Flüssigem gebildet/womit ihr gleichförmiges Licht gut übereinstimmt.

Was die Bildung unseres Sonnensystems betrifft/ soübergehen wir jene ältern Hypothesen von Deskartes/ Büffon rc./die wirklich jetzt nur noch der Literargeschichte angehören. Vonden neuern betrachten wir vor allen die von Laplace aufgestellte.(Darst. d. Weltsyst. a. d. Franz. v. I. K. F. Hauff/ Th. II.S. S 26 ff.) L. erkennt in den übereinstimmenden Bewegungender Sonne/ der Planeten und ihrer Monde die Wirkung einer