Entstehung/ Entwicklung u. Untergang d. Wcltk. 29t
Kugclform / weil die Kohäston immer mehr durch die Schwereüberwunden wird/ und die ganze große Masse sich wie ein leichtzu formender Teig verhält. Die zahllosen Ringgcbirge des Mon-des seien nur die Rindenringe der in ihn versunkenen Weltkörper/,und das/ was bet uns die sogenannte Urgebirgsformation ausmacht.Die Centralgewölbe des Mondes seien Stücke der jedesmal eingesun-kenen Kugeln/ und zeigten sich immer, wenn sie nicht durch Zerbrechenoder Auflagern von alluvialen Erdartcn unkenntlich gewordenseien. Auf der Erde seien die Centralgewölbe entweder hoch an-gefüllt mit diluvialem Schutt/ oder mit Meer bedeckt; nur eineinziges Ringgcbirge mit seinem Centralgewölbe habe sich nochvollkommen erhalten; es sei der Jomdro- oder Paltesee in Bud-tan; weniger deutlich seien die Inseln Amsterdam/ Deccption,Santorin/ Columbretes. Auch die Ringgebirgc von Cashcmir/Chiwa/ Urmia/ Fczzan, Gondar, Arkadien/ Titicaca/ Nicaraguau. a. schienen hieher zu gehören. Als Theile großer Ringgcbirgeder Erde sprächen sich aus: die Meuten / Antillen / Nipon mitdem gegenüberliegenden weißen Berg und Korea/ die Lieu-Kiu,die Kurilen / die ostindischen Inseln, Sandwichinseln / Canaricn,Azoren, Inseln des grünen VorgcbirgS u. a. Zu den großenGebirgsbögen der Erde gehörten die Alpen, Apeninnen, Karpathen,Himalehs, peruanischen Kordilleren ;e. Bei allen, wie auf demMonde, ständen die Schichten der Urgcbirgc meist vertikal, strichenganz parallel mit dem GebirgSzuge selbst fort, und zeigten in dengrößten «senkten Tiefen eben dieselbe Beschaffenheit, wie inden Höhen. Auf der Erde sei alles großartiger als auf demMonde, und wegen der gewaltigeren Schwerkraft stien die Ring-gebirge auf ihr viel mehr zerbrochen und zerstückelt. Wenn manin eine weiche Masse eine Kugel werfe, werde zunächst an dieseretwas von der Masse aufsteigen. So erhebe sich auf der konvexenSeite der UrgebirgSkurven der Boden schon in einiger Entfer-nung und bilde Hügel und Vorbergc. Dem Monde fehle dievulkanische Formation; auf der Erde falle sie meistens in dieinnere Versenkungsfuge. G. schildert und berechnet die Erschei-nungen, welche ein hypothetischer Komet von der halben Massedes Mondes und gleicher Dichte mit selbem vor seiner Vereini-gung mit der Erde zeigen müßte. Bei einer Entfernung derMittelpunkte beider Körper von 9003,g g. Meilen würde derselbe2 » 36^ 52 " groß erscheinen, und in 48 Stunden einen Umlaufum die Erde machen. Bei t39«,z M. Entfernung würde der Um-lauf nur noch 3 Stunden währen und der Komet 38° t4^ 54"groß erscheinen. Lange vor der Versenkung würde schon der Oceansich aufthürmen und in einem breiten Gürtel zweimal bei jedemUmlaufe über die Erde wüthen. Durch die Eroberung eines