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I. Band.
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2«0 Allgemeine Naturgeschichte, m Buch.

wie die in seinen Analekten für Erd- und Himmelskunde nieder-gelegten Aufsätze zeigen/ und im tsten Bd. 3tes Heft S. 1 ff./ätcs Heft S. t ff. / 6te§ Heft S. äs ff. der neuen Analekt. einevollständige Darstellung seiner Ansicht gegeben/ deren Grundsätzehier folgen. G. glaubt/ die Aggregationstheorie gehe aus demtiefsten astronomischen Kalkül hervor/ indem nach Laplaee derWiderstand/ welchen die Weltkörper unseres Systems durch denAether erleiden/ eine Verminderung der großen Axen ihrer Bahn/hiernach ihrer mittlern Entfernungen von der Sonne/ eine Be-fchleunigung ihrer Bewegung/ eine Annäherung der Bahncllipsen anden Kreis/ — und endlich ein Einstürzen derselben in die Sonneverursachen müssen. G. beruft sich in empirischer Rücksicht aufHcrschelS Beobachtungen der Bildung der Nebelflecken/ welcheeben durch Aggregation vor sich gehe. Die Rechtläusigkeit derPlaneten hänge ursprünglich von der Rechtläusigkeit der Sonneim Weltraum ab. Einen dritten anschaulichen Beweis liefernder Bau des Mondes und der Erde. — G. berechnet die Verdün-nung des ursprünglichen BildungsstoffeS/ indem er die Masse desganzen Sonnensystems in einem sphärischen Raum« vom Halb-messer / welcher der halben Entfernung des Sirius gleich zu seinscheint/ auseinander dehnt/ und findet/ daß ^/,/oov/oootel eines Gransdieser Substanz in einer Kubikmeile Himmelsraum enthalten war.Die so verdünnten chemischen Elementarstoffe bildeten eine ganzdurchsichtige Auflösung im Sauerstoff und Wasserstoff; der Prozeßder Wcltbildung beginne mit Oxydation und Wassererzeugung.Hiemit sei leichte Licht- und Wärmeentwicklung verbunden/ wo-durch der Chemismus befördert werde; es beginne das Zusammen-ballen der chemischen Niederschlüge/ und mit ihm die besondereWirkung der Schwerkraft. Hieraus müssen nun alle jene Phäno-menc entstehen/ wie sie W. Herschel von seinem allgemeinenmilchigen Lichtnebel angefangen/ bis zum Nebelfleck/ planetarischenNebelfleck/ Nebelstern und reinen Stern beobachtet habe. Da derOxydationsprozeß der schnellste und häufigste ist/ so bilden sich dieSonnen am ersten; der zahlreiche Schwärm der Kometen mußsich größtcnthcils zu Planeten vereinen und von der Sonne ver-schlucken lassen. Die chemischen Produkte des Wasserstoffs stelltendie Mctcormaffen dar/ denen das Wasser fehle/ und die den Son-nen zum Fcuerungsmaterial dienten. Durch Wirkung der Schwer-kraft entständen eine Menge von stets wachsenden Kugeln/ tiefeingehüllt im Wasser/ welches durch den OxydationSprozeß gebildetwurde. Kleinere Kugeln versenken sich in größere/ und lassenabgestreifte Rindenringe zurück/ wodurch die ganze Masse gegenden Ninfang ausgedehnter/ gegen die Mitte hin dichter wird. Jegrößer ein Weltkörpcr wird/ desto vollkommener gestaltet sich seine