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I. Band.
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300 Allgemeine Naturgeschichte, m. Buch.

leuchtendem, und den Planeten als dunkeln Weltkörpern mitder beiderseitigen Ausbildung immer stärker, und sie selbst voneinem ausgedehnten trüben Nebelfleck zum glänzenden Stern.— Die Kometen scheinen keineswegs in einem so engenorganischen Verbände, wie die übrigen Glieder des Systemszu stehen. Die meisten mögen wohl jünger als Sonne undPlaneten sein, und schwerlich gleiche Dauer mit denselbenhaben. Sollten Kometen von andern Sonnen in das Gebietder unsrigen gekommen sein (wie man wenigstens den umge-kehrten Fall wohl vorhanden glaubt), so wären sie wohl unterden verkchrtläufigen zu.suchen, was eine genaue Bekannt-schaft mit den Bahnen dieser entscheiden würde.

VI. Hauptstück.

Bedeutung und Bestimmung der Weltkörper.

In den Weltkörpersystemen, die in »»ermessener Ferneund Zahl den Raum erfüllen, spricht sich die Erhabenheitund Unergründlichkeit des göttlichen Wesens auf eine Weiseaus, die auch dem stumpfesten Sinn einleuchtet. Denn dieMenge vermag es nicht, die Tiefe geistiger Potenzen zu fassen,wenn sie sich nicht zugleich in Breite und Länge, in Masseund Gewicht hinreichend offenbaren: ihr imponiren die Mil-lionen der Meilen und der Jahre, als wenn nicht eben dasdas Größte wäre, was durch- keine Zahl auszudrücken ist.Das dem Auge verschwindende Thier, welches Leidenschaften,Gefühle und freiwillige Bewegung hat, ist vollkommener, alsdie Sonnen und Planeten, welche sich nach der Gravitationdurch den Raum bewegen, deren Leben noch in Bewußtlosig-keit und unabänderlichen Gesetzen gebunden ist, und die nurals Grundlagen vollkommenerer Gestaltungen dienen sollen.

Das, was den höhern Sinn bei der Betrachtung derWeltkörper erfreut und erhebt, ist nicht die Endlichkeit undStarrheit, die nothwendig in Zahlen und Maaßen sich aus-drückt, sondern die Harmonie und Zweckmäßigkeit nnd dasIneinandergreifen zu einem höhern Ganzen, welches wir frei-lich mehr ahnen, als erweisen können. Diese Ahnung aber