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I. Band.
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306
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306 Allgemeine Naturgeschichte, lll Buch.

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Man hat z. B. geschlossen/ daß wenn der Mond Bewohnerhabe/ deren Lebensdauer/ entsprechend dem Lebensalter des Men-sehen im Mittel nur 7vmal 28 Tage währen dürfte/ weil dieZeit/ in welcher der Mond einen Umlauf um die Erde vollendet/auch sein Jahr ist. Gäbe es dort Pflanzen/ unsern einjäh-rigen vergleichbar/ so müsse ihr ganzer Entwicklungsgang ausdemselben Grunde in weniger als 28 Tagen vollendet sein. —Kastncr meint/ da auf der Sonne von Wechsel des Tages undder Nacht nicht die Rede sein könne/ würden ihre Organismenauch nicht der Finsterniß zur Ruhe und zum Wachsthum bedürfen.So werden auch auf ihr keine solchen Extreme ihrer organischenSchöpfung vorhanden sein können / wie wir ste auf der Erde anden Polen und unter dem Aequator bemerken. Der außerordent-lichcn Licht- und Wärmeentwicklung / welche auf alle Stoffe per-flüchtigen!» wirke/ werde indeß durch die außerordentliche Schwer-kraft entgegengewirkt/ so kraß doch tropfbar Flüssiges auf derSonne denkbar sei — und daher auch Organismen/ in welchenStarres/ Liquides und GastgeS verbunden wäre/ die sich indeßdurch ungewöhnliche Mannigfaltigkeit und Beweglichkeit aus-zeichnen dürften. Bode/welcher glaubte / daß das Licht derSonne ein elektrisches und durch ihren schnellen Umschwung hervor-gebracht sei/ gibt die Möglichkeit zu/ daß ste Bewohner habe.Gruithuisen hingegen/ der das Licht der Sonne von dem inihrer Wolkensphäre verbrennenden Wasscrstoffgas ableitet (NeueAnal. tr Bd/ 3S Hft. p. 35)/ hält ste für durchaus unbewohnbar.Er glaubt überhaupt/ die Sonnen zeigten alle denselben Chemis-mus und die Farben der Fixsterne deuteten nur die Chronologieihres Brandes an. — Von den Bewohnern der Kometen sagtLambcrt (KoSmol. Briefe über d. Einrichtung des WeltbauesS. 56): „Ihr Weg geht von Sonne zu Sonne / wie tvir auf derErde von Stadt zu Stadt gehe»/ und wie uns dabei einzelneTage vorbeieilen/ so zählen ste Myriaden von unsern Jahren.Sie stnd bestimmt/ den Grundriß des Wcltbaues zu bewundernund in seiner Grundlage und Anordnung die Reihen der göttlichenRathfchlüsse einzusehen. Unsere größten Maaße stnd ihre Differen-tialien und unsere Millionen mögen kaum ihr Einmaleins sein.Sie kennen die, Wärme und die Klarheit jeder Sonne und miteinem Schluße bestimmen ste die allgemeine Beschaffenheit derEinwohner jedes Planeten/ die in jedem Abstände um dieselbenHerum stnd. Ihr Jahr ist die Zeit von einer Sonne zur andern.Ihr Winter fällt in die Mitte des Zwischenraumes oder des WegeS/den ste dahin machen und ste feiern den Zeitpunkt / wo die vorige