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I. Band.
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Bedeutung u. Bestimmung d. Weltkörper. AOZ

Wechselwirkung eigenthümlicher Art herrschen und/in gemein-schaftliches Band wird auch das Fernste mit einander ver-binden. Der vernünftige Plan, welcher dem Ganzen zuGrunde liegt, ist seinerseits auf allgemeine Konnexion undHarmonie gegründet. Da die Körperwelt nur die Hülle derGeisterwelt ist, so müssen auch die Kategoriecn der letzter» einähnliches aufsteigendes Verhältniß zeigen. Wenn es auf derErde dem Menschen vergönnt ist, von dem Bauplan des Uni-versums einige Linien zu enträthseln, so erfreuen sich vielleichtWesen höherer Gattung des Vorzugs, diesen Plan in stufen-weise größerer Ausdehnung zu erfassen und die primärenOrganismen, welche das Weltall bilden, in vollkommenerWeise zu studieren, als es uns miss den sekundären Organis-men unseres Planeten möglich ist. Wenigstens läßt sich keinerhabeneres Schauspiel denken, als unzählige Welten in ryth-mischer Bewegung den Raum durchziehend zu schauen, unend-lich verschieden an innerem Wesen wie äußerer Erscheinung,und erfüllt von wimmelnden Heeren Lebendiger, die eben soviele kleinere Welten auf den größern dar-

stellen. — Da Proportionen allenthalben die Grundbedin-gung jeder Schönheit und Harmonie sind, so dürften die gegen-seitigen Stellungen und Bewegungen der Weltkörpcr auf einehöhere Anschauung wie Musik wirken und die „Harmonie derSphären", obwohl in anderem Sinne statt finden, als sievielleicht manche Philosophen des Alterthums angenommenhaben. Hierin und in der Entwicklung der sekundären Or-ganisation möchte Bedeutung und Bestimmung derWeltkörper zu suchen sein.

HuyghenS in seinem 6osmo,beoro,, Fontenelle in seinenLalretiens rur I» xlursliti: äes monUes, ib8c>, übersetzt V0N Bvde,haben über vorliegenden Gegenstand Betrachtungen angestellt, diebei ungenügenden wissenschaftlichen Prämissen höchstens eine flüch-tige Unterhaltung gewähren können. Tiefsinnigere Konjekturenfinden sich schon in Kastner's Meteorologie, 2ter Band, tste Ab-theilung, an vielen Stellen, und Gruithuisens Schriften, be-sonders in seinem Aufsatz: „Kann man denn gar nichts Gewissesvon den Bewohnern anderer Welttheile wissen?" in den neuenAnalckten für Erd- und Himmelskunde, tr Bd. 3tes Hft. p- so

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