Die Atmosphäre.
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mcht aus Ritzen/ Löchern rc. heroorgekrochen. Dieser Umstandkam in den letzten Jahren in der franz. Akademie öfters zurSprache/ und ist durch zahlreiche Zeugnisse außer allen Zweifelgesetzt. Frosch- und Krötcnrcgen wurden fast immer im Sommer. bei Gewittern oder Regenschauern beobachtet vom Obersten Mar-inier/ einem Herrn Peltier bei Ham (i'ivsiüvc -834, x. 346)/ einerDame 1804 im Park zu Senlis (a. a. O.)/ einem Herrn Huard t8Zrbei VcrsaillcS/ dem Kapitän Zickel t808 bei Burgös/ Herrn Gayet17s4 bei Lalain im Norddcpartement/ Herrn Duparque 1814 zuFremonS/ 4 Stunden von AmienS (a. a. Ö- p. 353-5^). In einigenFällen fielen die Thiere/ welche fast nie ausgewachsen/ sondernklein/ oft noch mit Schwänzen versehen waren/ haufenweise aufdie Regenschirme/ Hüte/ Kleider; in einem Falle wurden sie durchein offenes/ in der Richtung des Gewitters liegendes Fenster mitdem Regen in ein Zimmer getrieben. Pfarrer Masson zu Belligue,Departement Loire, sah bei einem Sturm 1820 eine ungeheuereMenge kleiner Fische von s—lo^/ auf einem Wege von 4oo Schrit-ten auf dem Grase hcrumhüpfen (a. a. O x- 36-.). In einem Briefe/eingerückt im in» <iu mon-l« savsoc, erzählt Herr v. VillierS/ Con-servator des Museums der Naturgeschichte von ChartreS/ daß er imSeptember 1834 nach einem Gewitter zu Montpellier einen sehr reich-lichen Regen von ltulimus t?uocstv5 (clccollstus?) fallen sah. — DerReif ist gefrierender Thau oder Nebel/ und scheint die Anziehung derWärme durch die Erde zu bestättigen. Den Rauhfrost oder EiSncbcl/jene bei großer Kälte sich bartartig ansetzenden Eisnadeln/ leitet Wil-son ebenfalls von der größern Erkältung der davon überzogenen Kör-per ab. — Gefriert der Niederschlag der A. zu krystallinischen Figu-ren/ so entsteht Schnee. Diese Figuren liegen vielfach übereinan-der und bilden dadurch die verschieden gestalteten Fkocken/ an denenaber die Krystallform der in Winkeln von so« vereinigten Nadelnstets sichtbar bleibte (Lcoresb)- /Vccount e>c. V»I. I. p. 425.) In derheißen Zone fällt Schnee nur in bedeutenden Höhen; so zu Paramosin Quito in t t/4oc^ / in der Hochebene von Antisana in 12/60<V. Ammeisten Schnee fällt in den nördlichen Gegenden; in Gebostadt 1807gegen 2N/ in Lenvig 12// in Finnmarken bis über den ersten Stock derHäuser/ in Ncwyork 1741 16^ hoch. In Norwegen ist das Schneienoft mit den heftigsten Stürmen verbunden/ oder es herrscht ein fei-ner/ alles durchdringender Schneencbel/ oder es fällt feiner/ den Au-gen verderblicher/ durch die kleinsten Ritzen dringender Staubschnee.Nach Sedilcan geben 5—6/ nach la Hire 12/ nach Muschcnbrockerst 24 Zoll Schnee i Zoll Wasser. - Nach Corradori hat der Schneedurchaus keine befruchtende Eigenschaft/ sondern befördert dasPflanzcnwachSthum hauptsächlich nur durch den Schutz/ den er alsschlechter Wärmeleiter gegen die Kälte gewährt. Der Schnee