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I. Band.
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Das Meer.

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in Quellen aus. Die meisten Quellen werden also durchatmosphärischen Niederschlag erzeugt, — einige jedoch ausVulkanen entspringende durch Sublimation, indem unter-irdischer Wasserdampf in die Höhe steigt, und sich au denkältern, obern Gesteinsmaffen zu Wasser verdichtet. Auch dieaus dem granitischen Gebirge strömenden heißen Quellen dürftenauf diese Weise entstehen: nur daß hier die Stelle des vulkanischenFeuers von der Centralwärme der Erde selbst vertreten wird.Erfüllt mit den der Tiefe entführten Stoffen, und hiedurchheilkräftig treten viele von ihnen als Thermen oder Mineral-wässer in eine spezielle Beziehung zum menschlichen Organismus.

Gestalt und Vertheilung des ganzen Systems der Süß-wasser wird durch die plastischen Verhältnisse der Erdober-fläche bedingt. Richtung und Form der Gebirgszüge bestimmenjene der Gewässer, von den Quellen an, welche von denkalten Felswänden, oder unter den Gletschern Herabrinnen, biszu den stolzen, Reiche trennenden Strömen, welche an ihremUrsprung oft nur durch eine niedrige Wand geschieden, ihrEnde in weit von einander liegenden Meeren finden. Auch dieGeschwindigkeit der Flüsse, die Stürze, Seen, Sümpfe, die sieetwa bilden, sind durch die Gestalt des Landes bedingt. Die Ge-schwindigkeit ist im Allgemeincn^as Produkt der Höhe der Quelleüber der Mündung, dividirt durch die Länge des Laufes.

Die sämmtlichen Gewässer der Erdfeste eilen wieder dergemeinschaftlichen Stätte ihres Ursprungs zu. So findet zwi-schen Meer und Land ein beständiger Kreislauf des Wassersstatt, das von jenem in Dampfform aufsteigt, von diesemals Tropfbarflüssiges die Tiefe suchend, wieder zum Oceanzurückkehrt. , ,

Das' Meer

nimmt beinahe 24 der Oberfläche der Erde und zwar deren tiefsteStellen ein. Nimmt man an, daß seine größten Tiefen so viel-mal bedeutender denn die höchsten Punkte des Landes sind, seinemittlere Tiefe um so viel größer, denn die mittlere Erhebung desLandes: als sein Flächeninhalt den des Landes übertrifft, so würdedie aus dem M. vorragende Erde nur etwa zu ausreichen, dasBecken des M. zu erfüllen, und dieses müßte demnach die ganze