Das Meer.
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quator strömenden Waffertheilchen folgen der Rotation der Erde/welche sich unter ihnen hinbcwegt/ nur zum Theil/ und scheinenalso/ wenn sie vom Nordpol kommen/ nach SW. wenn sie vomSüdpol kommen / nach NW. versetzt zu werden. — Sehr viele dergrößten MeereSsiröme/ (die Schifffahrt nach Umständen außer-ordentlich hemmend oder fördernd) besonders unter den regelmäßi-gen/ folgen aus der großen OW. Strömung. So der berühmteGolphsirom. (Atlantische Wirbel.) DaS Atlantische M. wirdnämlich in seiner Bewegung von den Amerikanischen Küsten auf-gehalten; ein Theil der Wassermaffe strömt an Südamerika's Küstenach der Magelhaensstraße/ ein anderer an der Küste des Mexikani-schen Meerbusens hin/ tritt durch die Bahamastraße aus und bewegtsich rückwärts nach Europa'S Küsten zu; nach Humboldt mit einer Ge-schwindigkeit von 20 Meilen in 24 St. (bei den Bahamainseln sogarvon t'/4 M. in t St.) Nach Norden zu verliert der Golphsirom seinehohe Temperatur und dunkle Farbe/ wird kälter / breiter und lang-samer. Bei Bahama ist er fast 4 Meilen breit; gegen CharleStownschon 12/ unter 4o» n. B. 20 M. und noch 220/5 c. warm/ währenddas Meer neben ihm nur 170/5 zeigt. Stets breiter werdend/strömt ein Arm von ihm nach den Kanarien (wo er zur Zeit desKolumbus 2 Leichen amerikanischer Wilden angeschwemmt hat) dergrößere Theil aber nach den Färoer/ JrlandS/ SchottlandS/ Nor-wegens Küsten/ KokoSnüßc/ amerikanisches Treibholz rc. mit-bringend/ und durch die ungeheuere Menge seines warmen Wassersdie Kälte Nordwesteuropa'S ungemein mildernd. Nach Sabinehängt die Witterung fast ganz Europa'S von seiner Temperatur undgrößer» oder geringern Waffermcnge ab/ wie diese wieder durchdie herrschenden Winde bedingt wird. Der Golphsirom veranlaßtseinerseits Strömungen an den Norwegischen Küsten hin zumEismeer/ und hiedurch wieder siarke Ströme aus diesem durch dieBehringSsiraße/ aus der BafstnSbai rc. — Beständige MecreSströmcsind noch der von St. Catharina nach Brasilien und von da zumCap d. g. H.; ein großer i30Seemeil. breiter St. an der Südwcst-küsie Afrika'S/ der sich dann gegen den Mexikanischen Meerbusenwendet/ und mit dem Golphsirome zusammmenfällt; einer vomCap verde nach Fernando Po/ einer an der Küste von Peru zwischenLima und Guayaquil rc. — Wechselnde MeereSsiröme giebt eszwischen Malacca und Cochin/ wo die Bewegung vom April bisSeptember östlich/ dann westlich ist; bei Sumatra/ bei Westwindensüdwestlich/ bei Ostwinden östlich/ sonst den herrschenden Windenfolgend. — Das Mittelm. strömt im Ganzen von O. nach W./ inder Meerenge von Gibraltar tritt aber ein starker Strom von W.nach O. aus dem atlant. M. in das Mittelm. Man leitet ihnvon dem niedrigern Stande des Mittelm. her/ bedingt durch dessen