Die Gewässer des Landes.
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Vichy, sal. alkal. Th.; Chaudcs aigues/ erd. alk. Th. Italien:Llban»/ Acqui/ beide erd. Schwef. Th./erstere von eo—ssok.; Lucea,Pts«/ erd. Glaubers. Thi; Civit'a Veechi«/ Kochs. Th.; Jschia/alk. sal. Th. England: Chcltenham/ Eiscnw.; Brigthon/ Ei-senw.; Bath/ erd. Glanbers. Th. Lavater stellt die besten Ana-lysen der vorzüglichsten deutschen und schweizerischen Mineralwässerzusammen/ und erläutert die Heilkräfte der verschiedenen Quellen'/wofür wir auf sein Werk verweisen. — Die gewöhnlichsten inden Mineralwässern enthaltenen Substanzen sind: kohlensaures'/schwefels. und salzs. Natron/ salzs. Kali/ salzs. hydrothisns. koh-lens. Talk/ hydrothions. schwefels. kohlens. Kalk/ salzs. kohlens.schwefels. Magnesia/ kohlens. schwefels. Eisenoxydul/ Mangan-vxydul/ Kieselstoff/ Thonerde/ kohlens. Gas/ hydrothions. Gas/StickgaS/ Saucrstoffgas/ Kohlensäure/ Hydrothionsäurc; manchmalfinden sich auch kohlens. Strontian und Lithion/ Fluß - und Phos-phors. Kalk/ verschiedene Extraktivstoffe aus dem Pflanzen- undThierreich. Eigenthümliche/ Stickstoff haltendeMaterien organischerArt/ zum Theil dem Phytokoll und Osmazom verwandt/ finddas Baregin/ Zoog-ne/ Glairine. S. Gmelin'S theor. Chem.2. Bd. 2. Abth. S. tv62. Anabain nennt Monheim (in s. Werküber Aachen/ Burtschcid re. t82g. S. 242) eine schleimige/ grau-weiße Substanz/ die bci'.m Kochen dem Wasser schwachen Fleisch-brühcgcruch mittheilt/ getrocknet hornartig aussieht/ nach seinerMeinung in allen Schwcfelwaffern vorkommt/ so wie nach seinenBeweisen in den konzcntrirten Wasserdämpfen der Vulkane vor-handen ist/ täglich sehr häufig aus der Erde zu Tage kömmt/ undvon wahrer Thicrsubstanz sich besonders darinn unterscheidet/ daßsie nie fault. — Nach Voigt und Steffens könnte die Erde dieungeheuern Quantitäten der in den seit Jahrtausenden flicssendenMineralquellen enthaltenen Substanzen nicht liefern. Der Sprudelin Karlsbad z. B. giebt jährlich 746884 N Natron/ tt32932 KGlaubersalz/ 238209 K Kochsalz/ 86020 K Kalkerdc/ t7369 MKieselerde/ I24o M Eisenocker/ und 99539 Kub. Fuß kohlens. Gas.Die Berge sollten daher gleichsam Voltassche Säulen bilden/ unddurch Potenzirung aus unbekannten Stoffen oder durch schaffendeKraft den Gehalt der Quellen erzeugen. Humboldt«. A. erklärtensich bald gegen diese Ansicht/ zu deren Wicderlcgung auch dasAuffinden' unermeßlicher Salzlagcr an verschiedenen Orte»/ sowie die Komposition künstlicher Mineralwässer durch Dr. Struvebenützt wurde/ woraus hervorgienge/ daß die Mineralquellen durchAuslaugen der in d'en Gebirgen enthaltenen Mineralien erzeugtwerden. Wenn indeß künstliche Zusammensetzungen auch bei derchemischen Analyse dieselben Resultate geben/ wie die natürlichenQuellen / so folgt noch immer nicht daraus/ daß sie in Beschaffenheit