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I. Band.
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Allgemeine Naturgeschichte. IV. Buch.

beträchtlich viel Kalksinter ablagernd; Quelle bei Tours, Alaba-sierartigen Sinter liefernd; Tcverone bei Tivoli, Abano imPaduanischcn, Bäder von S. Filipe, Quelle von Villa Guanea»vclica in Peru, und eine beim See Urmia in Persien, deren inBlasen aufsteigendes Wasser eine zu Marmor erhärtende Kalkrindebildet, 14) Versteinernde Wasser; bei Palimbuan auf Sumatra, einFluß in Chile; in Peru, der Bucharei, auf Island. Ein Pfahlder durch Trajan io4 erbaueten Donaubrücke wurde 176g »/; Zolltief versteinert gefunden. Die versteinernde Kieselsäure ist Hiebeichemisch im Wasser gelöst. 15) Schwefclfäurehaltige Wasser; aufIsland, am erloschenen Vulkan tzdienne auf Java re. — Die zu Bad»und Brunnenkuren gebrauchten Mineralwässer sind neuerlich wiederin einer kleinen aber reichhaltigen Schrift betrachtet worden. Sieführt den Titel: „Geographische Tabellen der Mineralwässer undBäder rc. mit einer Hydrakologic/> von I. L. (Lavater) Zürich 1836.Die berühmtesten europäischen Bad- oder Trinkqueücn sind nach L.in Tyrol: Gastein, Therme oder warme Quelle, alkalisch, sali-nisch. Erzherzogth. Oesterreich: Baden, Therme, Schwefckwaffer,erdig, salinisch; Zschel, Soolbad. Böhmen: Töplitz, alk. sal.Therme. Während dem Erdbeben von Lissabon 1755 verschwandendie Quellen mehrere Stunden lang. Karlsbad, Th. Glaubersalz»»,alkal.; Maricnbad, alkal. sal. Eisensalzw.; Franzcnsbrunn, wievoriges. Siebenbürgen: Mchadia, Th. erd. sal. Schwefelwaffer.Mecklenburg: Doberan, vorz. Meerbad,,auch Stahl-, Schwefel»und Bittersalz»». Lippe-Schaumburg: Pyrmont, erdig-salin. Ei-senw-, Soolbad und Sauerbrunnen. Nassau: Schwalbach, Eisen-wasser; Fachingen, Eisenwaffer; EmS, Schlangenbad, Th. alk.erd.;Wiesbaden, Therme, alkal. Kochsalz»».; Selters, alk. muriat. West»phalen: Driburg, erd. sal. Belgien: Spaa, alk. erd. Eiscnw. Rhein»Preussen: Aachen, Therme, alk. inuriat. Schwefeln».; Burtscheid,muriat. Schwefeltherm. und alk. Kochsalzth. Großh. Baden: Baden-Baden, Th. Kochsalzw. alk. Würtemberg: Canstadt, eiscnh. Koch»salzw. Bayern: Bocklet, erdig salinisch, wie Brückenau und Kißin-gen; Ragozzi und Pandur an letzterm sind Kochsalzw. mit etwas tzodund Brom, der Maximiliansbr. ein Säuerling; Kreuth, erd. sal.Schwefeln». Schweiz: Pfäffers, erd. Glaubers. Thcrine; GaiS, alk.erd.; Stachelberg, erd. sal. Schwefelqu.; St. Moriz, sal. erd. Ei-semv.; Baden, mur. Schwefelth. wie Schinznach und Leuk. Frank-reich: St. Amand, sal. Schwefelth.; Plombssres, sal. Eisenw. undsal. Schwefelth.; BourbonslesBains,"heißesKochsalzw.; Reimes,Eisen- und Kochsalztherine; Bagnorcs d'Adour, sal. Schwef. undGlaubers. Therme; Balges, sal. Schwef. Therme;, Dax, erd.Glaubers. Therme; BagnereS de Luchon, sal. Schwef. Therme;Bourbons d'Archambault, sal. eisenh. Schw. Th. und Kochs. Th.;