Band 
I. Band.
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Die Gewässer des Landes.

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Oberfläche des Wassers/ wenn sie durch in ihnen entwickeltesKohlcnwasserstoffgas spezifisch leichter geworden sind/ und sinkendann wieder unter. Ein Theil der morastigen Gegend Holway-Neß in England wurde einst nach starkem Regen mit Häusernund Bäumen aufgehoben und fortgerückt; ehenso 1745 in derirländischen Grafschaft Galway eine Strecke Torfmoor.

Die Seen sind vorzüglich der nördlichen Halbkugel der Erdeeigen. Die sehr hoch über der Meeresfläche liegenden entstehendurch das in geschlossenen Thälern angesammelte Wasser/ oderdurch Anfüllung vulkanischer Krater. Sehr viele Berge der Schweizund PiemontS haben Seen fast auf der Spitze/ so der Mont CcniS/der große und kleine St. Bernhard/ die Grimsel/ Gemmi re.Die Stadt Mexiko liegt in einem 7000^ über das Meer erhabenenSee; der See Mica bei Antisana befindet sich in 12000^ Höhe..Nordamerika hat die größten Seen. Der Ontario hat 180 engl.M. Länge/ bei 4o M. Breite und toooe engl. Tieft/ der Ericist 270 M- lang/ 60 breit/ 4o«v tief/ der Huronsee 250 M. l./too M. b./ isooe tief/ der Superstar 480 M. l./ los M. b./I800e tief. Die meisten Seen haben reines Wasser; viele salzi-ges/ so daß aus ihnen viel Kochsalz gewonnen wird. Dergleichengiebt cS am Vorgeb. d. gut. Hoffn./ auf Araya in Amerika/ inSiebenbürgen/ einen im Mannsfeldischen/ viele in Sibirien.Nach Pallas waren manche der letztem sonst süß/ und sind jetztsalzig; dasselbe ist mit dem See Mvris der Fall; nach Straboenthielten die jetzt bittern Seen der- Landenge von Suez Süß-waffer. Einige Seen in Ungarn/ Aegypten liefern Natron; einerin Thibet Tinkal und Natron. Das todte Meer in Palästina/12 Meil. lang/ 3 breit/ in vulkanischer Gegend liegend/ ist einBild des Todes. Ein Salzthal mit vorragenden Salzftlsen (LothsSäulen) führt zu ihm; auf seiner Oberfläche schwimmt viel As-phalt/ an ihm findet sich etwas Schwefel. Nur eine Art kleinerKrebse lebt in seinem klaren/ warme»/ geruchlosen/ äußerst sal-zigen Wasser. An der Ostseite legt sich das Salz in fußdickenSchollen an/ und öfters steigen dichte Rauchwolken aus ihm auf.Frühere Beobachter wollen bei niedrigem Wasserstande noch Spu-ren zerstörter Städte in ihm beobachtet haben. Nach Hcrmbstädtbeträgt das spez. Gew. seines Wassers bet l2°/z k. st^ und looTh. enthalten freie Salzsäure O/zg?/ schwefelst Kalk 0/^/ schwe-felst Natron 1/zg?/ Chlorcisen O/zzz/ Chlorkalium O/^z/ Chlorna-trium 4/^/ Chlorkalcium 4/2N/ Chlormagnium 15/^/ zusammen27/s8i fester Bestandtheile. Das Wasser des aus schwefelhaltigenQuellen gebildeten Sees Sarnoje-Oscro ist 37" 6. warm/ erzeugtNiederschlüge/ und färbt den Fluß Surgut. Das Wasser desgroßen fischloscn Sees Urmia in den vulkanischen Gebirgen am