Geognostische Verhältnisse der Erdrinde. 423
Icris, Lxbciioxteris, 6sl»mltcs, k'ucoiäos. Die MeisseN Individuengehören Ortbocers, krväucw, Terebratuls und einigen Trilobitenan. Die Pflanzenreste gleichen sehr denen in der Kohlengruppe;auch sind in der Grauwacke Kohlenflötze und Anthrazitlager vor»Handen. Die Grauwackengruppe kommt in Norwegen, Schweden,Rußland, Süddeutschland, Westengland, Wales, Irland, der Nor-mandie und Bretagne, den Ardennen, der Eifel, dem Taunus,Harz, bei Magdeburg, und in Nordamerika vor. Sie bildet dasVerbindungsglied der versteincrungführenden und versteinerungS-losen Gebirgsarten, zwischen welchen aber keine feste Grenze zuziehen ist. ,
Keferstein (Naturgesch. des Erdkörpers 2 Bd.) zählt über»Haupt von foßilen Organismen aus den versteincrungführendenFormationen auf: 1075 Sippen mit »62g SpeziebuS; nämlichPflanzen 130 S. 803 Sp.; Thiere 945 S. 8826 Sp.; darunter:Zoophyten 113 S. 907 Sp. Radiarien 38 S. 4ii Sp. Mollus-ken 332 S. 6056 Sp. Anneliden 4 S. 214 Sp. Insekten 152 S.247 Sp. Crustazcen 57 S-. 211 Sp. Fische 104 S. 386 Sp.Amphibien 4o S. 104 Sp- Vogel 20 S. 20 Sp. Säugthiere85 S. 270 Sp.
II. Klasse. Untere geschichtete oder verstemerungslose Ge->birgsarten. (Mctamorphische Gebirgsarten Lyell's.)
Zur Zeit ihrer Bildung waren weder Pflanzen, noch Thiere,noch Menschen auf der Erde vorhanden. So schließt man wenig-stens aus dem Umstände, daß steh keinerlei Petrcfakten in ihnenfinden. Sie haben sehr verschiedenartige Gemengthcile, gehenauf das Vielfachste in einander über, und scheinen zwischenmechanischer und chemischer Entstehung zu schwanken, indem fleverworren krystallinisch sind. Zu ihnen gehören: der Thonschiefer,eine schiefrige, thonige Fclsart, häufig Schwefclkieskrystallc ein-schließend, durch stufenweise Aufnahme anderer die Thonschiefer-substanz ersehender Mineralien in Chloritschiefcr, Talkschiefer re.übergehend. Dann der Chloritschiefcr, wesentlich ausChlorit be-stehend, manchmal mit Quarz, Feldspath, Hornblende oder Glim-mer; er geht einerseits in den Thon-, andererseits in den Glim-merschiefer über. Der Thonschiefer tritt auch durch allmäligeAufnahme von Talkblättchen in den Talkschiefer über, welcherganz aus solchen besteht, oder Quarz, Feldspath oder beide insein Gemenge aufnimmt, und manchmal in den Glimmerschieferübergeht. Der Quarzfels dieser Periode ist gewöhnlich demGneis, Glimmerschiefer re. eingelagert, entweder körnig oder demgemeinen Quarz ähnlich, durch Aufnahme von Glimmer oder