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I. Band.
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HZO Allgemeine Naturgeschichte, iv Buch.

der Insel Eigg in einem gewaltigen Gange aus Trappgesteinenhervor. — Kalkstein - wie Kieselschichten zeigen an den Berüh-rungsstellen mit Massengesteinen Schmelzung/ Krystallisation;Kreide/ Kalksteine wurden daselbst in weißen/ körnigen Marmorumgewandelt/ und auch ganz neue Mineralien gebildet. DieDolomit Massen Südtyrols und der Alpen Italiens stndcn stehnahe bei Melaphyren/ und stnd mit diesen zugleich ans Kalkstein-schichten hervorgebrochen. Am Lago di Lugano steht man höchstdeutlich die Kalksteinmassen gegen die Klüfte zu in masstgen Do-lomit übergehen. An vielen Punkten ist dieser gewaltig zerrissen/und mit primitiven Gesteinen vermengt. — Gyps kommt in denältern Schichten nur selten und zweifelhaft yor; im rothen Sand-stein hingegen ist er sehr mächtig und verbreitet/ und findet stchvon da in allen Schichten bis zu den tertiären herab. Den so-genannten Schlottengyps (im sechstem des Harzes) begleitet ge.wöhnlich Dolomit. Andere Gypsmassen finden stch zwischen dembunten Sandstein und dem Muschelkalk/ noch andere im Keuper.In größern Tiefen wird der GypS zu Anhydrit/ und nach Man-chen wäre ein großer Theil des Gypses erst aus jenem durch Ein-wirkung der Luft entstanden. Oft hat der GypS die ihn umge-benden Schichten verwirrt. Selten schließt er Petrefakten ein/doch enthält mancher tertiäre GypS/ wie z. B. am Montmartre/Knochen von Landthieren. — Steinsalz kommt gewöhnlich mitGyps / besonders mit Anhydrit vor. Die Gypslager der rothenSandsteingruppe stnd selten frei von Steinsalz. Bei Gera kommtes auch im Schlottengyps vor; sehr viele unmittelbar unter dembunten Sandstein hervorbrechende Salzquellen deuten auf Salz.lagcr unter ihm; auch mit dem Gypse zwischen dem bunten Sand-stein und Muschelkalk stnd Salzlager verbunden. Im Gypse desMuschelkalks finden fich mächtige Salzlagcr in Schwaben und Thü-ringen; unter dem Gyps und Anhydrit des KeuperS liegt dasmächtige Salzlager in Lothringen und zu Long le Saulnier;im Gyps des engl. reä 8i»nkiscon° liegen ebenfalls gewaltigeSalzmassen. Das Steinsalz Bayern'S und Oberöstreich'S mitgroßen Thonmasscn und Anhydrit liegt wahrscheinlich im Oolith;das am Nordfuße der Karpathen bis Siebenbürgen hinein entwe-der in den jünger» Kreide- oder vielleicht gar in den tertiärenSchichten. Diese Massen und der mächtige Salzgang mit Anhy-drit zu Bex im Pays de Vaud stnd wahrscheinlich erst später indas Nebengestein eingedrungen. Steinsalz und Gyps kommen mitSchwefel auf Sizilien in der Nähe von Vulkanen vor. Ausser-dem findet stch Steinsalz häufig an der Oberfläche der Erde/ z. B.in Asten und Afrika. Bei Bochnia undWieliczka stnd durch das seitmehrern Jahrhunderten währende Ausgraben des Steinsalzes sehr