Abwechselnd« MeereSbedeckung beider Halbkugeln rc. 163
wie 8250 v. Chr,, wo wahrscheinlich eine ungeheure EiSrinde dienördl. Halbkugel bis wenigstens zum so ° nördl. Br, herab bedeckte.— Durch die Anhäufung so gewaltiger Eismaffcn an einem Polewird aber der Schwerpunkt der Erde jenem geiiäh.rt, die Gewässermüssen gegen ihn stürzen und den entgegengesetzten Pol mehr trockenlegen. Letzteres ist — weil gegenwärtig die größere Eismasse sicham Südpol findet — nun am Nordpol der Fall; um ihn finden sichdie größten Festländer; die Kontinente spitzen sich gegen den SüdpolZU, weil dorthin die Tiefe des Meeres immer wächst, daher wenigerLand vorragen kann. Wenn nun allmälig die Eismasse am Nordpolsich vergrößert, so wird die am Südpol abschmelzen, kleiner werden,endlich in sich zerbrechen, es wird Eisgang eintreten und plötzlichder Schwerpunkt auf Seite des Nordpols übergehen. Gegen ihnwerden dann vom Südpol her die Wasser stürzen, seine Länder un-ter ihren Fluthcn begraben und ihre Produkte in die großen Eis«Massen einhüllen, wie eS (mindestens 4000 Jahre vor Beginn unsc-rer Zeitrechnung) mit den großen im Eise Sibiriens begrabenenSäugerbiercn ging. Solcher Untergang steht nach Adhemar auchunsern Nachkommen um das Jahr 6500 bevor
S 47t, Z 9 v. u. ist einzufügen: Schneider in Leonbard'SLaschend, rc. V, 38«, bemerkt über Granitver Witterung aufdem Wege von Karlsbad nach Schlackenwald, daß die Zerstörung aufzweierlei Welse, von gewissen Punkten radienförmig nach außen,und von der ganzen Oberfläche gleichförmig nach innen fortschreite;letztere ist gewaltsam und bewirkt endlich das Zusammenstürzen gan-zer Felsen. Erstere liefert eine sandige Dammerde, Feldspath undGlimmer werden gänzlich ausgelost, beide nicht selten in eine ArtSpeckstein, letzterer auch oft in einen ziegelrotben Thon. Der re-gelmäßig geschichtete Granit leidet weniger, als der wenig oder nichtgeschichtete, — S ä?2, Z, <0 v. u. ist noch anzuführen: Voigt,Gesch. d. Stein- u. Braunkohlen u. d. Torfes. Weimar, <802. —Dau, I. H. C., neues Handb. üb. d. Torf, dessen Natur, Entsteh,u. Wiedcrerzeugung. Lpzg. >823. Wäckerling, üb- Torf, dessenEntsteh, u. Wiedcrcrz. Zürich, >839.
S. 47s, für vas Erdbeben von Lissabon, <- Nvvemb 1755, s.Kant'S Beschreib, desselben in der Gesommtausgabe s. Schr in10 Bdn. IX, 25, es — S. 477, ganz unten, zu Insel Ferdinande«
vergl. ä. l> s V ^ , 5ome accounl vk » „e^v volcsno in li>e rnestilcri-sno-n
in kliil. 1°r»r>5sct. <832. II, UNd Dauben)'- Bemerk- hier. >!>>>!. <833, II.— G. 478, Z. 5 v. u, zum Erdbeben von Syrien <837 füge bei:Der Lauf des Erdbebens war höchst unregelmäßig. An der Nord-seite von Tabercgh brachen eine Menge Quellen hervor und ergossenStröme von heißem Mineralwasser, die den See ungewöhnlich an-schwellten. Jenseits des Jordans fuhren Feuermassen aus dem Bo-