Die Petrefakten waren wirkliche Organismen. 177
Geräihe, Balkenwerk/ Leder rc. mit unbegreiflicher Schnelligkeit(durch die irrespir- GaSarten und die Feuchtigkeit) zerstört; keinLicht kann dort brennen, kein Mensch athmen. —S. tzg am Schlußfüge bei: Es ist kaum anzunehmen, haß die Vervollkommnung-er organischen Wesen dadurch verwirklicht wurde, daß un-vollkommenere vollkommenere hervorbrachten, wie dieses Sanchu-„iathon zufolge der angeführten Stelle annahm, oder daß etwader Fisch (nach Anaximander), als Fisch beginnend, sich imLaufe der Generationen zum Amphibium, Vogel, Säugethier,Affen metamorphosirte und als Mensch schloß, — sondern so,daß durch den innern Prozeß der schöpferischen Kraft, durchihr Anderüwerdcn, die unvollkommener» Formen unter- undvollkommenereaufgirngen. — Für das S. >ti ganz unten erwähnteinner, oder unterirdisch« Bilden vergl. Schubert, üb. d.Einheit im Bauplan der Erdveste u. allgem. Gesch. d. Natur l,ävs ff. A. Wagner in d. Nezens. v- Buckland'S Geol. in denMünchn. Gel. An;. >837. Hier sucht Wagner Raumer'S und Schubert'»Ansicht, daß die Petrefakten Organismen ganz anderer Natur, flach,tige, vorübergehende Produkte der Schöpferkraft gewesen seien, zurechtfertigen. Man habe sich die Einlagerung der organischen Ge-schöpfe in die Gebtrgsarten nicht so zu denken, als ob jene in denUrgewäflern ursprünglich vorhanden gewesen und von den späternNiederschlügen der Erbmassen erst zufällig umhüllt worden wären;eine solche Annahme müßte eS unerklärt lassen, warum gewisse Thier.
arten an gewisse Schichten (durchaus) gebunden sind. Als die
chaotische Masse, durch die schöpferische Lebenskraft erregt, sich zudifferenziren anfing- und eine Mannigfaltigkeit von Bildungen sich zuregen begann, gestaltete sich aus ihr, meint Wagner, in allmäligerReihenfolge der vielen gcognostischen Formationen, von welchen einTheil den in ihm schlummernden Keim organischer Lebenselemenkenicht zu entwickeln vermochte, während in einem andern biezu gün-Üige Bedrngungen'vorhanden waren, — die Organismen, so daß gleich,zeitig mit der Entfaltung unorgan. Gebilde ein buntes Gewimmel or»gan. Formen entstand, eben so vielfach, als cS die Grundlage selbst war,aus deren Schooß sie hervorgegangen, und deren Natur detcrinini-
rend auf ihre eigene gewirkt hatte. Daß diese organischen
Erzeugnisse sich nicht bis auf uns, ja nicht einmal bis auf die nächst,folgende GelnrgSformation erhalten haben, spricht dafür, daß sie andir eigenthümlichen Verhältnisse des Gewässers, aus dem sie hervor-giengen, gebunden waren. Eine solche Ordnung bestand aber nurbis zum dritten Schöpfungstage, wo sich das Trockene vom Gewäs.s«r sonderte, wo also das feste Land mit seinem Hochgebirge vollen-