Band 
IV. oder Supplementband.
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178 Sechstes Buch. Dom Leb. d- sekund. Organism. überh.

det hervorgieng. Nun erst bekleidete sich die Erde mir einer Vege-tation, die sich besamte, und demnach in ihrer Wesenheit bis aufunsere Zeit sich fortpflanzte. — Ich muß hiebe! noch einmal auf daSzurückkommen, was bereits in der Raturgesch. », läi gegen dieseHypothese bemerkt wurde. ES ist noch beizufügen, daß man z. B.unter den Petrefakten zerbrochene und wieder geheilte Knochen fin-det, an welchen die Callusbjldung ganz auf dieselbe Weise, wie heutzu Tage, erfolgt ist. Man vergl. hiefür Schmerling'S neuere undSömmering'S ültere Beobachtungen; Letzterer beschreibt die durchden Biß eines Löwen entstandene, wieder geheilte Verletzung aneinem fossilen Hyänenschädel (di°v. L--r. üc. t,. L. Xiv, i); die Zähnedes an den Schädel gelegten Gebisses vom Löwen der Urwelt paßtengenau in die Narben der Knochen. Nach Schmerling kommen diemeisten krankhaften Knochen vorweltlichcr Thiere von Bären. Diemeisten Verletzungen entstanden durch mechanische Veranlassung.Knochenbrüche, Knochenfraß, Nekrosen find am gemeinsten; außer-dem kommen aber auch noch Krankheiten anderer Art vor. (l'In-r.183«, k- 39.) Man findet die Dintenbcutel mancher Sepien voll-kommen erhalte», die Dinte zum Zeichnen brauchbar- (Buckland be-merkt hiebei, die Thiere müßten sehr rasch gctödtet worden sein,weil sonst die Beutel macerirt wären- (Fror- N N. m-o. t, 2 ) Manfindet Massen von Fichtenpollen, man findet Früchte in den Stein-kohlen, also haben sich auch die urweltlichen Pflanzen schon besamt.Das Wahre an jener seltsamen Hypothese ist bloß daS, daß sich imFortgang des geologischen Prozesses auch die organische Schöpfungverändert hat, und eine gewisse Beziehung der beiderseitigenZuständ«vorhanden ist, wie dieses Jeder zugeben wird, der einmal begriffenhat, daß Planet und Organismen korrelate Theile desselben Ganzensind. — S- i§2, 3- 4 füge bei: Nicht alle Thiere, von welchen die-seS Manche annehmen, find übrigens nachentstanden oder nacherschaf,fen. Blumenbach behauptet dieses z B- auch von den Essig- undKleisteräälchen, weil Essig und Kleister Kunstprodukte des kulltvirtenMenschen wären. Ich habe aber Aeälchen, die ich von den Essigäälchcnnicht unterscheiden kann, zu Tausenden im Walde in Pilzen gefun-den, welche in saurer Gährung begriffen waren.

S. 143. Der L i t. des 3. Hptst. füge bei: Ueb. geueiat, «qui-roc» der Eingeweidewürmer f. Hartmann'S allgem. Pathologie.Wien, 1823. S. «28 ff- CaruS, Beitr. z. Gesch. d. unter Wasseran verschieden. Thierkörpern sich erzeug. Schimmel- od. Algengatt.in Xct. äc. l.°vx. XI, 2 . Schultze, mikrosk, Unters, üb. R.Brown's Entd. leb Theilchen in allen Körpern u. üb. Erzeug- derMonaden. KarlSr. i824. Schulze, über genersrio -equivoc» undJnfusoricnbildung in P o g g e n d o r ff'S Annalen, XXXIX, 487.Schwann in Isis 1837, «24. Eschricht, Entstehung d. Eingc-