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IV. oder Supplementband.
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Cb«m. Wechselwirk. d. OrganiSm. u. d. Außenwelt. 223

in weiten Räumen durchschneidend, dar Stickstoff-Ammonium (sal-Peters. A.) erzeuge», das mit dem Gewitterregen herabfällt; auSden vulkanischen Kratern steigt stets Kohlensäure auf. Kohlensäure,Wasser «nd salpekersaures Ammonium werde» in den Pflanzen durchdas Licht zerlegt; ihr Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, verbindetsich zu organischen Materien. Die Pflanzen vermögen durch dieihnen „von der Sonne zuströmende chemische Kraft" bei gewöhnlicherTemperatur Kohlensäure, Wasser und salpeters. Ammonium zuzersetzen, was die Chemie nicht kann. Die Thiere erzeugen durch Ver-brennung Wärme und Kraft; in ihnen wird die organische Materiezum Hebel des „Gefühls und Gedankens." Die Atmosphäre verbin-det das Pflanzenreich mit dem Thierrciche. Das Pflanzenreich istparallel den Steinkohlenlagern; durch Verzehrung dieser in Dampf-maschinen wird ebenfalls Kohlensäure, Wasser, Wärme, Bewegung,ja fast „Leben und Intelligenz" erzeugt. Das Wasser besteht nachDumas höchst wahrscheinlich aus einem Gewichtsrheil Wasserstoffund acht GewichtSth. Sauerstoff. Jedes Atom Wasser besteht auSt Atom Wasserstoff und t Arom Säuerst.; das At. Wasserst, wiegt1, das At. Sauerstoff 8 , daSAt. Wafferalso s. Die Kohlensäure bestehtaus s GewichtStheilcn Koblenst. und is GewichtSth. Säuerst, undist gebildet aus t At. Kohlenst., an Gewicht —s u. 2 At. Säuerst.— ««; l At Kohlensäure ist daher schwer 22 . DaS Ammoniumbesteht aus 3 GewichtStheilen Wasserst., >4 GewichtSth. Wasser;jedes At. Ammonium wiegt also t 7 ; und ist gebildet aus 3 Atom.Wasserst. — 3 und t At. Wasser — t4. Das ganze atomistischeSystem der Physiologen, sagt Dumas stützt sich auf « — At. Was.serstoff, s — At. Kohlensioff und 7 oder 7 -f- 2 — «4 --- At. Wasser,S — At. Sauerstoff. Nach Dumas und Baußingault ist die Luftein wahres Gemengsel, eine mechanische Mischung An GewichtStheilenenthält sie auf 2 ,g SlickstoffgaS 7.7 Wafferstoffgas, an Volumtbeilen 2 ü 8GauerstoffgaS auf782StickstoffgaS; außerdem 0 ,^ bis 0 ,^ kohlcnsau-res GaS, dann etwa eben so viel KoblenwasserstoffgaS. Wasserdunst,Ammoniakoxyd u. Salpetersäure in ihr sin» ganz veränderlich; Jahres-zeit, Ort rc- machen in der Menge der Kohlensäure keinen Unter-schied. — Zur Berzehrung des Sauerüoffgases der Atmosphäre durchdie Thiere würden nach D. und B. allerwenigsten» 800,000 Jahrenöthig sein. Wenn die Pflanze» too Jahre nicht funktionirten,würde das GauerstoffgaS nur um '/zwo vermindert und erst nachmehreren Jahrhunderten würde die Nichtfunkkion der Pflanzenfühlbar werden, so groß ist der Vorrath an atmosphärischemGauerstoffgaS. Die ganze Atmosphäre ist an Gewicht — S 8 l,ooo«ubtkkilometern Kupfer; das GauerstoffgaS in ihr wiegt — «34,000Kubikk. Kupfer; alle Thiere und Menschen verzehren in «00 Jahrenvom GauerstoffgaS «s-is Kubikk.; erst in etwa l0,000 Jahren ließ«