Band 
IV. oder Supplementband.
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Anhang zum sechste» Buch.

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und gehe» im Zustande feinster Zertheilung oder von Neuem aufg«.lögt in den ChyluS über. DaS Thier empfängt und asstmtlirt dieneutralen und stickstoffhaltigen Substanzen, die es ganz ausgebildet>n Pflanzen oder Thieren findet, fast unverändert; ebenso die fetten,stärkmehl- und zuckerhaltigen Produkte. — Nach Dumas verdanktalle thierische Wärme der Respiration ihre Entstehung: Verve»brannte Kohlenstoff und Wasserstoff giebt das genaue Maß derselbenab: ein Thier verhält fich wie eine Lokomotive. Das Venenblutlöst den Sauerstoff auf und entwickelt Kohlensäure, es wird zuArtericnblut, ohne eine Spur von Wärme zu erzeugen. Das Blutentbindet also nach Duma- den Wärmeüoff nicht vermöge seinerVerwandlung in Acterienblut: allein unter der Einwirkung desabsorbirten Sauerstoffes verwandeln fich die auflüSlichen Stoffe desBlutes in Milchsäure, diese in milchsaureS Natron, dieses durcheine wahre Verbrennung in kohlensaures Natron, welches seinerseitsdurch eine neu hinzutretende Menge Milchsäure wieder zersetzt wird.Das Athemholen ist eine in verschiedene Tempo'S zerlegte, langsameVerbrennung DaS Blut schwängert steh in den Lungen mit Sauer-stoff und athmet in der That in den Haargefässen aller übrigenOrgane, wo die Verbrennung des Kohlenstoffs und die Wärmeent-wicklung besonders von Statten gehen. Um den Montblanc zuersteigen, sagt Dumas, braucht der Mensch eine Tagreise von je12 Stunden. Während dieser Zeit verbrennt er im Durchschnitt300 Grammen Kohlenstoff oder dessen Acquivalent an Wasserstoff. Wennman eine Dampfmaschine dazu verwenden könnte, ihn hinauszuschaf-sen, so würde fie «000-1200 Grammen nöthig haben. Daher istder Mensch als Maschine betrachtet, viel vollkommener als die Loko-motive; das Prinzip ist aber ganz gleich. — Die Uratmosphäre derErde, so schließt Dumas, hat fich in drei Hauptabtheilungen geschie-den: jetzige Atmosphäre, Pflanzenreich, Thierreich. Zwischen diesenfindet ein unaufhörlicher Austausch statt- In diesem Kreisläufebewegt und äußert fich alles Leben, während die Materie in ihm nurihre Stelle ändert. Die rohe Materie der Luft, welche dann allmä-lig von den Pflanzen organifirl worden ist, verrichtet also in denThieren die höchsten Funktionen und vermittelt die Denkkraft; reibtfich aber bei dieser Anstrengung auf und kehrt als rohe Materie indie große VorrathSkammer zurück, aus der fie entlehnt worden ist.

Nach Licbig'S Versuchen verzehrt ein erwachsener Mann beimäßiger Bewegung täglich 27 .g Loth Kohlenstoff, welcher, jene Quan-tität abgerechnet, die durch kaeces und Harn unverbrannl, d. h. ineiner andern Form, als der einer Sauerstoffverbindung «»Stritt, —als kohlensaures Gas durch Haut und Lunge entweicht und zurVerwandlung in solches 71 Loth Sauerstoff bedarf. Aller aufgenom-mene Sauerstoff tritt nur in Form einer Kohlenstoff- und Wasser«