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IV. oder Supplementband.
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271
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Angebl. Entwickl. v. Conferven aus Moossporen. 271

wickeln oft gegen Hindernisse bedeutende Kraft. Morrcn zeigte derAkademie zu Brüssel/ 1835, eine Kartoffel/ die von einem Nbizomvon 'lHiicm, r«i>°i>s ganz durchbohrt war/ und zwar an einer Stelle/wo dieses 4/2 dick war. Innerhalb hatte daS RHizom aus

einem Knote» Wurzelzasern getrieben/ die sich aber nicht in der Massedes Kartoffel» verbreitet hatte»/ wie cS die einer Schmaroherpflanzegethan hätte»; sie giengcn ssielmehr längs dem Nhizom hin/ das inseiner ganzen Länge innerhalb der Kartoffel von einer bräunl. Schachtumgeben war/ die durch Zcrreibung der und die Rinde des Irnicumselbst gebildet war. l'ln;«. igzo, i>. 37. — S- 317, 8. 12 ftjge alsAnm. bet: ') Alge»/ Laubmoose und Flechten nehmen/ wenn schonJahre lang getrocknet/ in Wasser gelegt/ eine der im Leben gehabtenähnliche Beschaffenheit an; aber dieß ist nur ein Schein des Lebens;neues Wachsthum findet nicht statt. Doch sah Noth die Fruchttbeileso aufgeweichter Algen sich entwickeln und junge Pflanzen ihrer Arthervorbringe». (Bemerk, üb. d. Stud. d. krypt. Wassergew. 26.) —Schleiden eifert sehr und wohl mit Recht (Grundz. d. wissenschaftl.Botan-ll. 21/ 56) dagegen/ daß manche Botaniker die Vorkeime derMoose für Confcrvcn ausgeben; und wenn nachfolg. Notiz/ welchein d. naturhistor. Gescllsch- v. Straßburg/ 3. Dez. 1833/ mitgetheiltwurde/ hier aufgenommen wird/ so geschieht eS um der Frage willen/ob denn hier nur Vermengung ganz verschiedener Dinge angenom»men werden dürfe/ und ob nicht doch ein/ wenn schon anders be-schaffener Zusammenhang zwischen Moos- und Confervenvegetatio»vorhanden sei. „Wenn die Saamcn der Moose in Umstände versehtwerde»/ die ihrer Entwicklung günstig sind/ zerreißt die Epidermisund läßt eine Art Schläuche hervorgehe«/ welche als Saugiustrumcntefür die erste Ernährung der jungen Pflanzen dienen. Diese Schläuchedürfen aber nicht mit den »och fehlenden Wurzeln vermengt werden.Denn wen» die Pflanze nicht schnell in einen günstigern Stand ver-seht wird/ verlängern sich diese Röhren/ werden byssusformig undgeben die Pricfiley'sche Materie/ welche aus einer unendlichen Zahlvon seidenartigen Fäden besteht/ die verschiedenen MooSgattunge»angehören; meistens bringt sielt-)--», und zwar N-. »-ge»«-»»' hervor.Dieser regelwidrigen Entwicklung des MooSsaamcnS verdankt mandie meisten Conferven, die man in den süßen Wassern findet- JedeMooSgattung bat ihre eigene Confervengattung. Daher die erstaun«liche Menge von Moose»/ welche sich aus der Confcrvenmasse einesabgelassenen Teichs entwickeln/ und zwar ehe noch die Winde diehiezu nöthigen zahlreichen Saamcn herbringen könnten." ES scheintwenigstens'/ daß vertrocknende Confervcn einen die Entwickl. der Mooseungemcin beförd. Boden darstellen. — S. 3is, Z. 2t schalte eiu rES ist merkwürdig, daß im Frühling, sobald einmal die Zeitda ist/ die Knospen der Bäume und Gesträuche auch bei der